Alles schläft noch, Zeit mal wieder was zu schreiben. Von Waipapakauri haben wir uns aufgemacht zum 90 Meilen Beach. Am Abend zuvor wollten wir dort den Sonnenuntergang erleben, aber Greta hatte keine Lust… aber jetzt angekommen, liebte sie es. Sie hat jeder Möwe gewunken. So süß!!
Ein wenig Geschichte musste dann auch sein. Auf zu den Waitangi Treaty Grounds. Dort wurde der Vertrag zwischen Māori und Briten geschlossen. Wir haben eine Führung mitgemacht und eine kulturelle Māori Aufführung gesehen. Mir hat das ganz gut gefallen. Greta waren die Māori Krieger einfach zu laut.
Die von mir gebuchte Unterkunft war überwältigend. Ein Kauri-Anwesen aus 1842. Ein riesiger Garten für Greta mit freilaufendem Huhn. Das freche Huhn hat doch tatsächlich versucht Gretas Brötchen zu essen. Wir konnten es aber retten! Am nächsten Tag gab es sogar Frühstück im historischen Esszimmer gemeinsam mit anderen Gästen. Sechs Gäste: vier davon Deutsche und zwei echte Kiwis auf Heimaturlaub. Wie der Deutsche so schön anmerkte: „Ahh, inland holidays“. Klang bei ihm allerdings als würden sie Urlaub in Hinterpusemuckel machen. Omg.
Für uns ging es aber direkt weiter zu den Kauri Bäumen. Ach ja, die Weiterreise steht auch fest. Nach Bali geht es … weiter… nach: Bangkok!Hätte ich fast vergessen. Zurück zu den Kauri. Das sind riesige Bäume, welche überall auf Neuseeland zu finden waren. Inzwischen gibt es nur noch wenige. Unser Ziel war Tane Mahuta. Der „Gott des Waldes.“ 50 Meter hoch und 4.4 Meter breit. Angeblich 2000 Jahre alt. Der größte Kauri Baum der Welt. Wow. Und was trifft man dort? Deutsche. Sie sind überall. Hier im Norden wirklich an jeder Ecke. Eigentlich wollten wir noch mehr Kauri anschauen, aber Greta hatte genug.
Greta ist unsere kleine Raupe Nimmersatt. Wenn sie Hunger hat, merken wir das deutlich. Da wird Papa eben die Zunge rausgestreckt, um zu zeigen, dass da was fehlt oder sie aufgegessen hat. Niedlich. In unserer neuen Unterkunft oder soll ich sagen Campingplatz, konnte Greta das erste Mal ganz allein schaukeln. Gott, wie sie das geliebt hat. Dieses Lächeln. Am nächsten Morgen ging es also nochmal zurück zum Kauri Wald. Die Giganten nochmal anschauen. Wen haben wir beim zweitgrößten Kauri getroffen? Genau, Deutsche. 11 Personen. 11 Deutsche. Irgendwie lustig. Nach dem „Vater des Waldes“ ging es dann zum Abschluss ins Kauri Museum. Wirklich toll gemacht.
Inzwischen ist Greta aber aufgewacht und hat was? Richtig, Hunger.













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