Seattle – here we are

In Anchorage haben wir in einer wundervollen Souterrain-Wohnung gewohnt. Hier konnten wir die Batterien nochmal richtig aufladen 🔋. Wir hätten es nämlich fast nicht nach Anchorage geschafft – wir waren am falschen Flughafen 😳.

Morgens um 8:30 Uhr wollten wir mit Alaska Airlines nach Anchorage fliegen. Dania hatte extra nochmal geschaut, wann der Flughafen öffnet. Wir wohnten nur drei Fußminuten vom Flughafen entfernt, aber als wir dort ankamen – alles dunkel 😶‍🌫️. Wir waren verwirrt, standen mit unserem Gepäck da, und in 90 Minuten sollte unser Flieger gehen. Wir waren ratlos.

Dann hielt ein roter Pickup neben uns 🚗. Der Fahrer ließ uns wissen, dass dort frühestens in zwei Stunden jemand auftauchen würde. Dania war total entsetzt 😟. Aber Floyd war super cool 😎. Er meinte, dass wir bei der falschen Airline seien – wir müssten ganz woanders hin. Wir sollten uns aber keine Sorgen machen, er fahre uns eben kurz rum. Also hat er kurz die riesige Tonne, die er im Kofferraum hatte, vor den Flughafen gestellt und unser Gepäck verladen und los ging’s zur Airline Aleutian. Die Tonne wollte er dann auf dem Rückweg wieder einsammeln. Der Weg war kurvig, schotterig und mit riesigen Schlaglöchern versehen. Wir konnten es nicht glauben.

Das war aber weder ein Terminal noch sonst etwas – eher eine Frachthalle mit Klappstühlen, die kreuz und quer standen 🪑📦. Wir hätten es nie pünktlich geschafft, wäre nicht Floyd gewesen. Und so saßen wir überrascht und glücklich in dieser Halle – zwischen Mexikanern und Einheimischen. Immer wieder ging die Tür auf, und ein Unwissender kam gestresst zum Check-in gelaufen. Puh – wir waren nicht die einzigen 😅.

Dann ging es ohne Security-Check ins Flugzeug ✈️. Wow – das war eine Erfahrung!

Anchorage selbst war ganz anders als unsere erste Woche. Wir konnten endlich im Humpy’s Lachs 🐟 und Heilbutt essen – eine echte Empfehlung, dieses Restaurant! 🍽️

Nach zwei wundervollen Tagen in Anchorage ging unsere Reise am 21.7. weiter nach Seattle – aber auch nur fast 😬. Denn am 20. Juli kam kurz vorm Insbettgehen eine Meldung, die uns wirklich Bauchschmerzen machte: Alaska Airlines hatte alle Flüge eingestellt. ALLE. Nichts ging mehr 🛑. Dania und ich wühlten uns durchs Netz, um herauszufinden, was das für uns bedeutete. Immerhin sollten wir am nächsten Morgen um 7 Uhr am Flughafen sein.

Um 23:30 Uhr dann die Entwarnung 😮‍💨: Alaska flog wieder – es sollte jedoch zu Verzögerungen kommen. Wir hatten aber Glück 🍀: Unser Flug war nicht betroffen. Von anderen Reisenden erfuhren wir allerdings ihr Unglück: Drei Stunden im Flugzeug auf dem Rollfeld – am Ende wurde der Flug abgesagt, und sie mussten zurück nach Anchorage. Puh. Wir haben davon nichts gemerkt!

Ich sitze nun im Wohnzimmer meines Cousins Benjamin 🏡 und schreibe diese Zeilen. Er hat uns vom Flughafen abgeholt und zu sich nach Hause gebracht – wow, das war großartig 🙏. Wir haben uns direkt wohlgefühlt. Mit Greta ging es dann sofort auf einen Spielplatz – Sara wusste genau, wo es hingeht 🎠. Danach hat Benjamin für uns gegrillt. Es gab Wein 🍷. Für Greta hatten die beiden extra Bücher aus der Bücherhalle ausgeliehen 📚. Wow. Danke. Es ist wirklich toll hier 💛.

Leider bleiben wir nur so kurz in Seattle. Übermorgen geht es schon nach Kopenhagen 🇩🇰 – aber ich freue mich sehr auf den morgigen Tag hier 🌆.


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