Nach tollen Tagen in Anchorage und Umgebung ging es mit dem Flieger nach King Salmon. Hier noch einmal ein großes Dankeschön an Anne 🙏 – dein Tipp, ins Moose’s Tooth zu gehen, war großartig!
Unser Ziel in King Salmon? Bären, wie sie das Maul aufreißen und Lachse direkt hineinspringen 🐻🪝. Ansonsten hatten wir nichts weiter geplant. Was soll ich euch sagen? Wir haben es geschafft!
Mit dem Wasserflugzeug ging es morgens um 8 Uhr in den Katmai-Nationalpark 🛩️. Das war schon ein Abenteuer für sich: Zu zehnt im Flieger, über der Weite Alaskas. Das klare, türkisfarbene Wasser! WOW! 😍 Wir waren gerade gelandet, da rief Dania: „BÄR!“ – und alle schauten aus dem Fenster. Da war unser erster Braunbär, und es sollte nicht unser letzter sein.
Nach einer Bärenschulung und einer kleinen Stärkung ging es zu den Brooks Falls 🐾. Stärkung hieß: Wir saßen in einer speziell gesicherten Zone. Stromzaun! ⚡ Aufregend. Ich hatte das zu dem Zeitpunkt noch als etwas übertrieben angesehen…
Unser Weg führte uns über einen langen Steg – und dort haben wir ewig verweilt. Warum? Überall Bären! 🐻 Sie liefen durchs Wasser, sie schwammen oder kämpften. Zwischendurch mal ein Lachs. DAS war kein Kunststück, denn im Wasser schwamm ein Lachs neben dem anderen 🐟🐟🐟. Ein Fluss nur aus Lachsen. Der Bär musste eigentlich nur zupacken!
Dann ging es weiter zu den Falls – durch das Bärenland. Bevor es zu den Wasserfällen geht, gibt es noch eine Toilette 🚻. Die haben Dania und Greta auch genutzt … und dann – ich wollte meinen Augen nicht trauen – kam ein Bär auf uns zu. Direkt auf dem Weg! 😳 Ich stand mit einer Gruppe also Auge in Auge mit einem Braunbär. Greta und Dania blieben erstmal im Toilettengebäude. Die Bären kamen immer näher. Ich hatte ordentlich Puls. Sie waren zum Schluss keine zwei Meter von uns entfernt. Holyguacamoly! 😱 Und dann war der Moment vorbei, und beide Bären sprangen in den Wald.
Ab da war mir der Ernst der Lage bewusst: Wir sind wirklich im Bärenland 🐾. Daraufhin haben wir uns auf den Wegen immer laut unterhalten – gern auch einfach nur Quatsch. Hauptsache: LAUT! 📣 Ja, was soll ich sagen – wir sind noch öfter auf Bären getroffen. Jedes Mal war anders – und es war immer aufregend.
Als wir dann bei den Falls dran waren, war ich erstmal enttäuscht. Kein Bär da. Nicht einer. Lachse ohne Ende – knapp 700 Lachse pro Minute springen dort, und nur knapp 6 % schaffen es über den Wasserfall! 😮 Genug Nachschub ist aber da – der ganze Fluss ist voller Lachse.
Alle, die von den Falls kamen – nach rund 90 Minuten Wartezeit – waren enttäuscht.
Aber ihr kennt ja Dania und ihr Glück 🍀. Wie ihr bei ihr auf Instagram sehen konntet, haben wir in Anchorage in freier Wildbahn ein Moose mit zwei Babys getroffen 🫎🍼. Diesen Moment werde ich nie vergessen. Vor allem, weil Dania mir gerade mitteilte: „Wir können die Suche jetzt einstellen – ich habe es mir einfacher vorgestellt.“ Wir hatten wirklich einige Spots probiert! Und just in dem Moment, als Dania das sagte, stand ein Moose auf der Straße – wie bestellt 😅.
Bei den Falls war es ähnlich: Wir kommen an … und zwei Bären betreten die Bühne 🐻🎭. Stellen sich mit offenem Maul an den Wasserfall und fangen Lachse. Ich war platt. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Alle waren gut drauf. Und als wir nach einer halben Stunde gingen – ratet mal, wer auch ging? Genau: die Bären! Ungelogen.
Wir hatten einen so tollen Tag dort! Zum Schluss standen wir noch mit dem Ranger ganz allein auf der Plattform und haben die Bären beobachtet. Es war wirklich magisch ✨. Also: MACHEN! Schaut euch einfach die Bilder unten an 📸.
Unser Abflug nach Hause verzögerte sich dann leider – wegen Bären am Strand 🏖️🐻. Wir saßen übrigens schon im Wasserflugzeug und konnten die Show von ganz nah beobachten. Kurz bevor wir ablegten, stellte sich einer der Bären auf die Hinterbeine – und es sah aus, als würde er uns winken! 👋 Ich übertreibe nicht.
Für heute hatten wir dann den Plan, einfach ein Auto zu mieten 🚗. Dania hatte alles klar gemacht. Dann stehen wir in der Autovermietung – und der Mann meint: „Bitte eure Versicherung.“ Wir: „Haben wir nicht.“ Er: „Dann kann ich euch kein Auto geben.“ WHAT?!? Aber man kann doch immer eine Versicherung kaufen! Nicht bei ihm. Nicht in King Salmon. OH NO! 😩
Aber vielleicht erkennt ihr hier den roten Faden? Danias Glück 🍀. Genau. Wir haben uns dann einfach ein Taxi nach Naknek genommen – die Welthauptstadt des Sockeye-Lachses 🏙️🐟. Dort sollte es doch möglich sein, endlich Lachs zu essen! Denn das hatten wir seit unserer Ankunft in King Salmon versucht. Aber keine Chance. In den Restaurants, Bars – kein Lachs! Millionenfach im Fluss gefangen, aber am Ufer kein Foodtruck mit Lachs. 🤷♂️
Dania hat sogar einen Fischer am Coffee-Stand gefragt – der wusste nichts. Wir haben im Museum gefragt – auch nichts.
Der Ort an sich? Toll! Das echte Alaska. Nicht das Land aus dem Reiseführer. Hier leben und arbeiten die Menschen 👷♂️🧊. Und während wir so durchs Wohngebiet bummeln, spricht uns ein älterer Mann an. Ob er uns seinen Fang von heute zeigen dürfe. „Ja, klar!“ Und plötzlich standen wir bei ihm im Wohnzimmer – mit seiner Frau Sharon. Der Sockeye-Lachs lag auf dem Ofenblech 🐟🔥. Ich war schon ein bisschen neidisch. Dreißig Lachse hatte er gefangen. Es war ein schöner Moment.
Dania war später noch einkaufen in King Salmon 🛒. Draußen vor dem Laden traf sie einen Local Seafood Dealer. Sie fragte ihn, wo man Lachs essen könne, und erwähnte, dass wir bei Dan in Naknek waren. So hieß der alte Mann. Und was meint ihr, was der Seafood Dealer sagte? „Ach, das war der Bürgermeister Dan O’Hara von Naknek! Heißt seine Frau Sharon?“ 😄 Dann wollte er sogar noch Lachs für uns kochen – aber leider reisen wir morgen schon wieder ab…
Hätten wir heute den Mietwagen gehabt, hätten wir all das nicht erlebt!
Und weil ich gerade in Schreibstimmung bin: Auf dem Hinweg nach Naknek saß noch jemand mit uns im Taxi 🚕. Diese Person stieg in einem Vorort aus – und gleich danach stieg ein anderer ein. Als wir uns hinten auf Deutsch unterhielten, sprach der neue Mitfahrer plötzlich auch Deutsch mit uns! Greta war ganz baff 😮. Tja, er hatte zehn Jahre in Deutschland gelebt … Die Welt ist so klein 🌍.
Morgen geht es zurück nach Anchorage… und diesmal reservieren wir uns einen Platz im Restaurant! 🍽️
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