Die Welt ist klein

Unsere Unterkunft in dem Dörfchen Taman war wirklich ein krasser Unterschied zu Ubud. Mitten in Reisfeldern gelegen. Keine weiteren Touristen auf Sichtweite. Dafür Hunde überall. Klein und groß. Auch in unserer Outdoor Dusche gab es viele Tiere. Ob Skorpion, Spinnen oder Regenwürmer (nach dem großen Schauer waren es 17 Stück!). Wir hatten alles.

Wir haben mit dem Kinderwagen die Reisfelder und Bananenhaine der Umgebung erkundet. Besser, wir haben es versucht. Denn nach 20 Minuten war es so heiß, dass wir umdrehen mussten. Und überall freundliche Einheimische. Toll. Ich bin dann im dorfeigenen Tante-Emma-Laden abgezockt worden. Aber sei’s drum. Es ging um 30 Cent. Allerdings haben wir auch festgestellt, die Location war nicht wirklich babytauglich. Der kleine Welpe fand Greta zu niedlich und wollte sie immer ablecken. Dabei hat er gequiekt. Greta war das eher suspekt. Nun ja. Später ging es dann wieder los. Wieder in die Reisfelder. Diesmal konnten wir es genießen.

Und was wäre Bali ohne Elefantenreiten. Richtig. Wir haben es getan. Das war ganz schön schaukelig, aber nett. Greta hat sich scheckig gelacht. Danach wollte unsere Dame von der Unterkunft, die uns freundlicherweise (?!) gefahren hat, direkt weiter zur nächsten Aktivität. Ihre unendliche Gastfreundschaft und fantastische Art, Gäste in die Familie und ins Dorf zu integrieren, wurde bei Airbnb in den allerhöchsten Tönen gelobt. Wir wollten aber heim. Und tja, da habe ich so langsam gemerkt: es geht hier nur um das Geschäft. Am nächsten Tag wollte sie uns dann ständig zu BaliSwing fahren. Dania hat immer wieder freundlich abgelehnt. Oder das Thema Affen, in Ubud hatte uns ein Balinese davon abgeraten. Das sei nix für Babies und die Affen würden beißen. Das sah die Dame in der neuen Unterkunft ganz anders. Sei’s drum, wir sind allein durch die Reisfelder zur Swing. (Das haben wir ihr natürlich nicht erzählt!) Warum, weil wir es lieben die Welt zu erlaufen. Wir sehen dann soviel mehr.

Bei der Swing haben wir dann gelernt was es heißt zu handeln. Es war kein Tourist da. Als wir ankamen, sprangen drei Mädels auf und waren mit einem Lächeln für uns da. Und dann ging es los… 420k für das Schaukeln mit Lunch. Hm, es war kurz vor 17 Uhr. Ok, es gab einen Rabatt ohne Lunch. Dann sollten wir aber zweimal Admission Fee bezahlen. In Summe waren wir bei 720k. Ich hatte im Kopf direkt noch eine Gebühr für die Fotos. Ok. Und dann habe ich gehandelt. Mein Angebot war 300k oder wir gehen wieder. Tja, hartnäckig bleiben und mit dem Manager sprechen war erfolgreich. Wir durften rein für 300k und der Manager war überall dabei. Am Ende gabs Getränke aufs Haus. Ja, so kann es gehen. In Bali muss man handeln. Die Fotos hat dann der Manager mit meinem eigenen Handy gemacht.

Ok, jetzt aber zurück zur Überschrift. Wieso sind wir eigentlich auf Bali? Wir sind hier weil Daniela, aus unserem Geburtsvorbereitungskurs, meinte, Bali sei toll. Außerdem wären sie auch auf Bali im Februar. Und so haben wir uns also hier getroffen. Wir wurden herzlich von Daniela, Martin und JJ empfangen. Greta wurde von Daniela mit Drachenfruchtbrei glücklich gemacht. Später ging es dann in den Pool. Gott, wie Greta das Planschen liebt. Ich übrigens auch und Dania haben wir mit überzeugt. Die Zeit verging leider viel zu schnell und schon stand unsere Fahrerin in der Tür. Wir hatten einen megatollen Tag. Danke Daniela für den Tipp und diesen Tag. Ach, fast vergessen: Martin hat mich mit einem Scooter zum Supermarkt gefahren und so konnten wir neues Babyessen kaufen. Martin hat das souverän gemacht, für mich ist der Verkehr einfach chaotisch.

Dieser tolle Tag im Pool hat mich dazu bewogen eine neue Unterkunft zu suchen. Diesmal mit Pool, um Greta gut abzukühlen. Außerdem war Dania noch nie in einem Resort… und so habe ich uns ein 5 Sterne Resort in Nähe des Flughafens gebucht für unseren letzten drei Nächte. Und was soll ich sagen, ich bin selbst total platt was ich ausgesucht habe. Seht selbst.


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