Ist das mein Hawaii?

Greta schläft. Dania arbeitet an unserem Fotobuch. Und ich? Ich habe endlich mal wieder Zeit, etwas zu schreiben – was mir gar nicht so leichtfällt. Schreibpause Vielleicht klappt’s besser mit einem Bikini Blonde 🍺. Ja, damit geht’s!

Wir sind gerade dabei, Waikiki zu entdecken. Der ganze Stadtteil ist voller Menschen in Badeklamotten – mal schön, mal… na ja. Überall stehen Surfboards 🏄‍♂️, werden transportiert – per Hand, mit dem Fahrrad, auf dem Kopf, allein oder zu zweit. Groß, klein, bunt – überall Surferdudes. Und generell laufen hier ziemlich skurrile Typen herum 😄.

Die letzten Tage habe ich kaum Fotos gemacht 📸. Es ist mir hier einfach zu touristisch. Ich war auf der Suche nach dem „echten“ Hawaii. Greta und ich waren viel im Wasser und haben die Wellen genossen. Das Wasser? Ein absoluter Traum – aquamarinblau, warm und klar 💙. Beim Schnorcheln habe ich sogar ein paar Fische gesehen. Wobei: Im Yachthafen haben Greta und ich definitiv mehr entdeckt – wir sind beide fest überzeugt, dass auch Barrakudas 🐟 darunter waren!

Und trotzdem wollte sich das Hawaii-Gefühl bei mir nicht einstellen. Zwischen all den Touristen und Obdachlosen fiel es mir schwer, die Schönheit dieser Insel zu erkennen. Klar, wir hatten schöne Momente: Shaved Rainbow Ice 🍧, Pineapple Smoothie 🍍 direkt am Strand… aber es fühlte sich noch nicht richtig an.

Doch heute hat sich alles geändert.

Gestern hatten wir einen Pausentag. Greta fühlte sich nicht gut und wollte nicht raus. Also: ein Tag im Bett, mit ganz viel Kuscheln 🧸. Ehrlich gesagt, hatte ich heute wieder mit so einem Tag gerechnet – aber meine Greta hat mich da rausgeholt. Das kann sie wirklich gut 💛!

Sie hat plötzlich nur noch Englisch mit mir gesprochen 🇺🇸. Und wenn ich „gesprochen“ sage, dann meine ich das auch so. Nach vier Monaten auf Reisen ist Englisch für sie ganz normal geworden. Sie fängt an, eigene Sätze zu bilden und fragt ständig nach Vokabeln. Irgendwann musste ich sogar passen – wir mussten gemeinsam nachschlagen. Das hat mich so motiviert, dass ich heute unbedingt raus wollte – richtig raus!

Da es Greta besser ging, haben wir die Spielplätze erkundet. Es gibt genau zwei. Babys*pielplätze. Greta war enttäuscht. Nach den großartigen Anlagen in Perth waren die Spielplätze hier ein Witz: bei 30 Grad in der prallen Sonne ☀️, keine Schatten, kaum Spielgeräte, und die öffentlichen Toiletten will ich gar nicht erst erwähnen 🚫.

Und dann war sie doch noch zu schlapp und wollte nach Hause – also hatte ich mal wieder etwas Zeit für mich allein. Mein Ziel: der Surfbus am Kahanamoku Beach 🚌🌊. Laut meiner Recherche sollte man dort Surfunterricht buchen können. Um 15 Uhr wären noch Slots frei gewesen. Aber blöd: Der Bus war nicht besetzt. Nur eine Telefonnummer hing aus – und wir haben hier keine Möglichkeit zu telefonieren. Unsere eSIM erlaubt nur Daten, und mit unserer deutschen SIM zu telefonieren, ist unbezahlbar 💸. Pech? Nein, Glück!

Denn dadurch bin ich einfach weitergelaufen – und habe gefunden, was ich gesucht habeLocals!

Versteckt in einer kleinen Oase, gut geschützt unter Bäumen 🌳. Ich fühlte mich sofort angekommen. Surferdudes und -babes, chillige Musik 🎶, türkisblaues Wasser, entspannte Vibes. Der perfekte Spot!

Ich blieb dort zwei Stunden hängen und habe mit Joseph gequatscht. Er erklärte mir alles übers Surfen, schwärmte von den Wellen hier und fragte, ob ich schon draußen gewesen sei. Offenbar sah ich mit meiner Boardshorts und dem neuen Cap aus wie ein echter Surfer 😎. Er wollte mich direkt zum Duke Beach mitnehmen. Ich habe aber erstmal abgelehnt. Joseph meinte nur: „Schau dir ein paar YouTube-Videos an, schnapp dir ein Longboard – und ab ins Wasser!“

Grüße an Lutz – Joseph hat mich total an dich erinnert!

Und ja, ich habe es getan: Ich habe mir einen privaten Surfkurs gebucht – morgen um 9 Uhr 🏄! Dania meinte: „Passt!“ Danke, Schatz 💚. Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen aufgeregt – und hoffe, die Wellen sind morgen gnädig mit mir.

Aber dieser Ort heute – der hat alles verändert. Das ist das Hawaii, das ich gesucht habe. Und jetzt habe ich es gefunden.

Ich wollte gar nicht mehr weg. Aber alles Schöne hat bekanntlich mal ein Ende. Morgen werden wir sehen, ob mich die Wellen mögen 🌊🙂.


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