Ich sitze aktuell auf dem Spielplatz in Himeji, Greta ist voll in ihrem Element. Wie sie es jedes Mal schafft, dass sie neue Freunde findet, feiere ich total. Robert ist bei ihr, ich bewache das Gepäck. Mein Blick ist auf eine Gruppe Bäume gerichtet, auf denen ca 50 Reiher sitzen. Ich hab versucht, sie zu zählen, ein unmögliches Unterfangen, es fliegen drei weg, zwei kommen wieder an, drölf fliegen vorbei, ein graugesprenkeltes Kommen und Gehen. Ich finds zu cool. Zuhause freuen wir uns immer über den einen einzigen Reiher, der zwischen der Hagenbeck‘schen Wiese und dem Ententeich bei unserem Hausarzt pendelt. Himeji ist eben die Stadt der Reiher. Nicht umsonst soll die die Stadt übertronende Burg aussehen, wie ein landender weißer Reiher. Äh ja, hab ich nicht gesehen, für mich sah es aus wie eine weiße Burg mit Wänden und Dächern. Total schön und tatsächlich beeindruckend, aber eben nicht reiherförmig. Auch von innen nicht, denn da gibt es einfach nur Treppen. Viele, viele Treppen. Greta hat sich während unseres Besuchs als Feenforscherin betätigt und mit ihrem elsablauen Fernglas tatsächlich einige Feen entdeckt!
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