Feen und Reiher in Himeji

Ich sitze aktuell auf dem Spielplatz in Himeji, Greta ist voll in ihrem Element. Wie sie es jedes Mal schafft, dass sie neue Freunde findet, feiere ich total. Robert ist bei ihr, ich bewache das Gepäck. Mein Blick ist auf eine Gruppe Bäume gerichtet, auf denen ca 50 Reiher sitzen. Ich hab versucht, sie zu zählen, ein unmögliches Unterfangen, es fliegen drei weg, zwei kommen wieder an, drölf fliegen vorbei, ein graugesprenkeltes Kommen und Gehen. Ich finds zu cool. Zuhause freuen wir uns immer über den einen einzigen Reiher, der zwischen der Hagenbeck‘schen Wiese und dem Ententeich bei unserem Hausarzt pendelt. Himeji ist eben die Stadt der Reiher. Nicht umsonst soll die die Stadt übertronende Burg aussehen, wie ein landender weißer Reiher. Äh ja, hab ich nicht gesehen, für mich sah es aus wie eine weiße Burg mit Wänden und Dächern. Total schön und tatsächlich beeindruckend, aber eben nicht reiherförmig. Auch von innen nicht, denn da gibt es einfach nur Treppen. Viele, viele Treppen. Greta hat sich während unseres Besuchs als Feenforscherin betätigt und mit ihrem elsablauen Fernglas tatsächlich einige Feen entdeckt!

Eben sind wir aus unserer sehr interessanten Unterkunft ausgecheckt. Hui, das war ein Erlebnis. Im Zimmer gab es eine Karaokemaschine, das Badezimmer war übervoll mit Lotions, Ölen, Reinigungsmittelchen, Glitzerschaum…. es gab Glätteisen und Lockenstab, einen Jacuzzi und sogar einen Fernseher im Badezimmer. What??! Vor der Tür stand ein Automat, bei dem man die genaue Stundenzahl nennen und lösen konnte, die man diesen Raum brauchte. Huiiii! Ein paar Menschen sind uns in den Fluren begegnet, die haben aber immer direkt in die andere Richtung geschaut. Das alles mal beiseite gelegt, hatten wir eine großartige Zeit, denn das Zimmer war riiiesig, das Frühstück wurde uns morgens durch eine Klappe gereicht und Greta hat im Jacuzzi schaumtauchen und Kopf-unter-Wasser (und Schaum)-stecken geübt und dabei brilliert. Wir haben das Zimmer sehr gefeiert, war auch kein Problem, die Wände waren schallisoliert! Beim Auschecken haben wir noch Geschenke bekommen, weil wir ja zwei ganze Nächte da waren. Das macht außer uns wohl kein Mensch.

Gleich geht’s weiter nach Osaka.


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