Familientreffen in NYC

Die Welt ist schon manchmal wirklich sehr klein. Vorgestern haben wir uns mit Dirk getroffen und gestern waren wir mit meinem Onkel Jürgen zum Lunch verabredet. Beide wohnen im riesengroßen New York nur eine Straße voneinander entfernt, etwa auf der gleichen Höhe; Zufälle gibts.

Der Tag gestern startete zwar nicht sehr erfreulich, denn als wir mit dem Kinderwagen los wollten, hatte dieser leider einen Platten. Uff. Ich fix aus dem Hotel raus und zur nächsten Tankstelle. Aber, es war nicht nur die Luft raus. Es war der Reifen kaputt. Ok. Zurück im Hotel, Greta in die MaMo (Babytrage) geschnallt und auf zur Subway. Wie das wohl beim Lunch mit Jürgen ohne Kinderwagen klappt?!

Es hat super geklappt. Jürgen, manchmal auch Jerry genannt, kam mit seiner Frau Midge und Sohn Benjamin. Die von ihnen ausgesuchte Brasserie war wundervoll und Greta hat sich vorbildlich benommen. Dort erzählten wir von unserem Kinderwagen-Problem. Zack, Midge und Benjamin hatten direkt ihr Telefon in der Hand und es wurde nach einer Werkstatt gesucht. Midge war wundervoll, sie schlug vor, den Kinderwagen direkt nach dem Essen gemeinsam zu reparieren. Zum Glück hatten wir den kaputten Reifen im Wickelrucksack dabei.

Und oben schrieb ich, die Welt ist klein… DAS IST SIE! Benjamin ist nämlich, wie Jerry so schön sagte „ein Tech Nerd und reist unheimlich gern“. Und ich, ich reise auch und bin ein Tech Nerd. Es liegt wohl einfach in der Familie. Vielleicht sollte ich hier kurz erwähnen, dass ich Jerry und Benjamin vor 20 Jahren das letzte Mal gesehen hatte.

Gut gestärkt ging es dann mit Midge und Jerry zum nächsten Bicycle Repair Shop. Dania wollte einem Mitarbeiter gerade erklären, was mit dem Reifen los sei… da drehte sich dieser nur um mit einem Lächeln und sagte: „Hang on“. Keine 5 Minuten später war der Reifen repariert. War ich froh, denn Jürgen meinte, das könne man doch ganz leicht selber reparieren. Puh, da hatte ich nochmal Glück. *fg* (Nur, nun ist der reparierte Reifen aus New York City doller aufgepumpt als der reparierte Reifen aus Akureyri und unser Kinderwagen hat einen Linksdrall. Da muss ich wohl morgen wieder zur Tanke!)

Jetzt konnte es weitergehen zum MET. Wenn da nicht die Ampeln wären. Da merkt man noch ein wenig den Deutschen in Jerry, an einer roten Ampel wird gehalten. Ich habe das an Tag 2 mit Dania direkt vernachlässigt. In NYC gelten Ampeln irgendwie nicht. Neuankömmlinge erkennt man immer direkt daran, dass sie den Flow unterbrechen und anhalten. Egal, wir sind ja dann doch angekommen. WAHNSINN. Das nenne ich mal ein Museum. Riesig. Midge hat uns soviel gezeigt. Toll. Greta hat ganz artig bei mir in der Babytrage geschlafen. Ich hätte Tage in dem Museum verbringen können.

Soviel Kultur macht aber auch müde und durstig. Midge hatte die Lösung, ab in die Member Lounge des MET. Dort haben wir unser Treffen ausklingen lassen. Fast. Nach ein wenig Fotos zeigen und Fachsimpeln über Weine, ging es dann noch auf das Dach des MET. Bombastische Aussicht auf Manhattan. Überwältigend. Aber auch kühl und so haben wir das Dach nach ein paar Erinnerungsfotos wieder verlassen. Midge hatte uns angeboten, dass wir das MET noch weiter erkunden könnten, wir waren aber zu geschafft. Damit ging ein toller Tag langsam zu Ende… Und, Familie Stolt: wir waren nicht das letzte Mal da, die Einladung zu unserem Griechen steht! Wir würden uns freuen.

PS. Jerry, bitte beim Griechen keinen hohen Ansprüche an den Wein!


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