Miami ist bunt

Der erste Tag wieder an Land war schwer für mich. Kein leckeres Frühstücksbuffet mit Blick aufs Meer. Nun ja. Erstmal mussten wir am Hafen Wifi für uns finden und zu unserem Airbnb. Das war aber diesmal nicht so leicht. Es war 9 Uhr morgens und der offizielle CheckIn erst um 15 Uhr. Hmpf, immerhin haben wir am Polizeikommissariat Wifi gefunden und konnten also ein Uber bestellen.

Sonst konnten wir immer früher ins Airbnb. Diesmal aber keine Chance. Und so sind wir bei 30 Grad Außentemperatur in einem Starbucks untergekommen. Wunderbar mit Klimaanlage. Um 15 Uhr konnten wir dann endlich in die Unterkunft. Gute fünfeinhalb Stunden im Starbucks… kann ma ja mal machen.

Als wir in der Unterkunft ankamen, mussten wir uns erstmal kurz erholen und dann ab zum Supermarkt. Wir hatten uns wieder einen El Presidente ausgesucht. Der Weg dorthin war aber das reinste Abenteuer. Was war das nur für eine Gegend?! Echt fertig. Das erste Mal, dass ich mir Sorgen machte. 30 Minuten Fußmarsch und es wurde bereits dunkel, Fußgängerwege gab es auch nicht. Uff. Der Supermarkt selbst war typisch LATIN. Laut und bunt. Mit Security an der Tür und Fahndungsbildern am Eingang. Wir haben nur schnell das Nötigste eingekauft und sind über einen anderen Weg zurück… schön mit Straßenlaternen an der Hauptstraße.

Angekommen in der Unterkunft wunderten wir uns, dass es so warm ist. Die Klimaanlage stand auf 16 Grad, und wir haben geschwitzt wie die Tiere. Damit ging es los… es stellte sich heraus, dass die Klimaanlage kaputt ist. Grmpf. Aber unser Host hat alles geregelt. Wow. Es wurde direkt eine neue gekauft. Sie hat sich so ins Zeug gelegt und uns später zum Supermarkt gefahren. Ihr tat alles so leid. Inzwischen wissen wir, wo sie wohnte, jetzt wohnt und wie ihre Tochter heißt, wie und wo sie geboren wurde… Sasha war klasse. Später brachte sie noch einen Hochstuhl und eine Babybadewanne vorbei. Und sie war entsetzt, bei welchen Supermarkt wir waren. Die Gegend wäre gefährlich, wir sollten bitte sie meiden. Okay.

Mit diesen Infos haben wir dann Miami erobert. Wir waren Graffitis anschauen in Wynwood. Cheesecake und Limepie essen in der besten Bäckerei Miamis, welche wir selbst gefunden haben. Und was man eben so hier macht. Das Wissenschaftsmuseum Frost und den South Beach besucht.

Tja und dann war da noch was…ich musste zu einem MDnow. Jupp. Eine Walk-In Praxis in North Miami. Denn, ich habe mir irgendwie oder irgendwo etwas eingefangen. Und wo geht man dann hin? Genau, zum Arzt! Nur läuft das in den Staaten alles ein wenig anders. Man zahlt selbst, gut, dass wir aber eine Reisekrankenversicherung haben. Der Arzt konnte den Ausschlag am Hals direkt identifizieren. Sei typisch für Miami, jeder hat das mal hier!! Und ich natürlich auch. Großartig. Dania mal wieder nix. Grrrr. Ringworm. Pfff. Okay, dagegen gabs eine Salbe und nun ist alles wieder gut. Aufregend war es trotzdem. Greta hat Papa die ganze Zeit die Hand gehalten, das gab Kraft.

Und morgen? Na, da geht es ab nach México… juhu.


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