Es ist viel passiert

… wow… eine Woche ohne Internet. Dabei ist soviel passiert. Ich fange einfach an. Über Porvenir und die Königspinguine ging es für 2 Tage zurück nach Punta Arenas.

Dort angekommen, mussten wir erstmal die Car Rental Company finden. Diese war nämlich umgezogen. Einfach mal so. Ohne das neue Gebäude kenntlich zu machen oder Parkmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Aber auch das haben wir geschafft. Danach brauchten wir erstmal Kuchen. Gut, dass wir beide direkt wussten wohin. Ins Chocolatta. Greta wurde direkt namentlich von ihrem Kumpel begrüßt und war selig. Wir auch, Schokotorte macht mich einfach glücklich. Dazu gab es natürlich einen Becher heiße Schokolade.

Am nächsten Tag bei der Abreise stellten wir fest, dass unser Kinderwagen einen Platten hat. Nach Island und New York durften sich nun die Chilenen im Flicken beweisen. Aber erstmal zum Flughafen und ab nach Santiago. Inzwischen fühlt es sich dort wie zuhause an. Nur das Schieben mit einem platten Reifen war eher mühsam. Apartment in der gleichen Straße wie beim letzten Mal. Super. Babybett und -stuhl vorhanden. Top. Eine Fahrradwerkstatt war quasi nebenan. 15 Minuten gewartet, war der Reifen auch schon wieder repariert. 1000 Pesos hat uns das gekostet. Umgerechnet knapp 1 EUR. Somit sind die Chilenen beim Preis weit vorn…! Und dann, auf zur Osterinsel.

Wir wurden mit Blumenketten abgeholt und Greta hat im Flugzeug direkt drei neue Freunde gefunden. Es wurde geklatscht und gesungen. Unsere Unterkunft war perfekt gelegen in Hanga Roa auf Rapa Nui. Nun ja, so groß ist der Ort auch nicht. Dafür ist es dort mega warm. Anders warm als in Miami, aber warm. Sonnenbrand vorprogrammiert. Aber ja, auch ich habe eingesehen, dass Sonnencreme hier ein Muss ist.

Unser erstes Erlebnis auf der Insel: im Restaurant etwas essen. Wenn man etwas bekommt. Im ersten Restaurant „sorry, das Essen ist aus. Erst heute Abend wieder“. Ok. Neuer Versuch. Puh, es gab etwas. Aber schon die Getränkeauswahl war schwierig. Sie hätten Pepsi, Fanta und andere Getränke. Wir bestellten beide ein Wasser. ABER Wasser gab es dort nicht. Ok, Dania nahm eine Fanta. Ich dachte mir, Fanta hatte ich auch lange nicht. Also auch eine Fanta für mich… tja, es gab aber nur eine Fanta!! Also Pepsi für mich. Die Sandwiches waren dann aber mega lecker.

Gestärkt ging es auf Entdeckungsreise. Wow. Wow und sorry WOW. Die Moais mitten im Dorf waren schon toll für mich. Aber Tahai war nochmal eine ganz andere Nummer. Dort stehen nun also diese mächtigen Steinfiguren vor einem. Mich hatte damals schon der Film Rapa Nui fasziniert. Aber dass wir hier mal stehen würden. Unbeschreiblich. Sagte ich schon Wow?! Der Sonnenuntergang ist ein Highlight der Insel.

Tja, und weil wir gern was essen gehen… haben wir lustige Erlebnisse auf der Insel gehabt. Da hat ein Restaurant einfach mal geschlossen, müsste aber geöffnet sein. Oder der Thunfisch auf der Karte ist ausverkauft, oder das Restaurant hat geschlossen, oder man kann laut Karte Sushi und Pizza bestellen… äh nein… es gäbe nur Pizza laut Kellnerin und das Menü müsste angepasst werden. Und wenn auf der Karte Schwein mit Reis steht, dann gibt es was? Natürlich Schwein mit Reis! Kerstin, du würdest unseren Stammtisch hier lieben.

An dieser Stelle kurz einmal ein Danke an die Schwiegermutter. DANKE Angelika. Was der Kinderwagen alles bereits erlebt und gesehen hat, das hättest Du sicher nicht erwartet. Wir auch nicht…! Der Quinny Speedi macht sich wirklich gut zusammen mit der Babyschale. Perfekt für unsere Weltreise.

Zurück zu Rapa Nui. Die Insel verzauberte uns einfach. Das Leben ist hier so anders, und doch wie in Hamburg. Weihnachtsdekoration in den Geschäften und Weihnachtsmusik. Irgendwie surreal bei den Wellen und der Südseesonne. Ich will nicht von jedem Moai berichten oder dem phänomenalen Steinbruch. Das würde den Text sprengen. Ich kann nur jedem einen Besuch hier ans Herz legen. Allein der riesige beleuchtete Tannenbaum, toll.

Und dann, am Vorabend unserer Abreise. Wir hatten gerade fertig gegessen (es gab Essen!): Stromausfall auf der kompletten Insel. Die Insel war einfach mal dunkel. Magisch dieser Moment. Nix ging mehr. Die Restaurants schlossen, weil kein Strom. Die Smartphones wurden als Lichtquellen missbraucht. Aber das Beste, es hat niemanden gestört. So sei es eben auf der Insel, das passiere mal.

Ja und nun? Sind wir wieder in Santiago und nehmen heute um Mitternacht den Flieger Richtung Auckland. Der schlaue Mitleser merkt, das ist nicht Melbourne. Richtig. Neuseeland wir kommen. Das Airbnb ist gebucht und Greta freut sich auf Weihnachten. Unsere Kleine versteht inzwischen ein paar Brocken spanisch und liebt das Fliegen. Und ihren ersten Fisch gabs auf der Osterinsel. Tilapia hat sie gemocht. Puh, bin ich froh, dass mein Lieblingsschatz Fisch verträgt. Yeah!! Und nun will ich hier mal Schluß machen. Dass Greta am Strand von Anakena in der Südsee baden war, versteht sich von selbst. Unsere kleine Wasserratte.


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