Wanna see the PANDA Bears

Wir wollten Greta echte Pandabären zeigen. Dania hatte herausgefunden, dass es in Macau einen Park mit Pandas gibt. Also sind wir heute mit einem Wecker aufgestanden. Und es hat geklappt! Wir waren alle hochmotiviert. Um zehn haben wir uns dann direkt auf den Weg zum Reisebus gemacht. Laut Dania sollte es eine Verbindung direkt von unserer Unterkunft nach Macau geben. Tja, was soll ich sagen – sie hatte recht. Auch wenn die Frau am Ticketschalter keine Ahnung von den Pandas in Macau hatte, hat sie uns die richtigen Tickets verkauft. Damit ging das Abenteuer los.

Was ich nicht wusste: Wir mussten zweimal durch den Zoll. Also raus aus dem Reisebus, dann 20 Minuten zur Ausreise aus Hongkong (pünktlichst nach 20 Minuten fährt der Bus wieder los, ob mit, oder ohne uns!) und wieder in unseren Bus. 20 Minuten später dann die Einreise nach Macau – wieder 20 Minuten beim Zoll (wieder fährt der Bus nach exakt 20 Minuten einfach weiter). Und wer öfter reist, der weiß, dass 20 Minuten für die Pass- und Zollkontrolle manchmal schon sehr wenig sein können. Vor allem, wenn drölf andere Reisebusse auch gerade ankommen. Wir haben uns an die Fersen derer geklebt, die aussahen, als wüssten sie, was sie tun. Und wir haben es geschafft! Bei der Einreise nach Macau hörte ich plötzlich jemanden auf Deutsch fragen: „Darf ich fragen, woher Sie kommen?“ Ja, wir waren gemeint. Mein Gehirn konnte aber nicht so schnell schalten. Es war eine Asiatin aus der Nachbarschlange, die perfektes Deutsch sprach. Und wie sich dann herausstellte, kam sie aus Bremen und war in Altona zur Schule gegangen. Hach, in dem Moment dachte ich: Alles richtig gemacht. Die Welt ist wirklich so klein. Treffen sich Hamburger und Bremer zwischen Hongkong und Macau! Dann sind wir noch kurz über die längste Überwasserbrücke der Welt gefahren, und schon war die Fahrt zu Ende. Sehr kurzweilig.

In Macau haben uns dann der Big Ben, der Eiffelturm und Venedig erwartet. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas wie Las Vegas in China gibt. Aber genau dafür reisen wir! Trotzdem wollten wir direkt zu den Pandas – und haben dort dann knapp drei Stunden verbracht. Es war einfach mega toll! Die Bären konnten wir praktisch anfassen, und sie waren gar nicht so faul wie damals in Chengdu. Wenn die Bären anfangen, den Bambus zu essen – herrlich! Sie sehen einfach knuffig aus. Die Zeit verging wie im Flug. Kurz vor unserer Abfahrt haben wir uns noch mit ein paar Nepalesen unterhalten. Diese fragten direkt, was denn mit Gretas „Education“ sei. Daraufhin erklärten wir, dass Greta erst fünf Jahre alt sei und noch nicht in der Schule. Die drei waren erstaunt – Greta sei doch so groß und wirklich erst fünf? Naja, in Nepal würden die Kinder schon mit zwei Jahren in die Schule kommen, es gäbe ja so viel über die Welt zu lernen.

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

Augustinus von Hippo

Und damit das hier nicht wieder ausartet – wir sind dann mit dem Bus zurückgefahren. Vorher haben wir uns aber noch die Luxus-Mall vom Four Seasons und The Londoner angeschaut. Beeindruckend! Ganz anders als unsere Einkaufspassagen – andere Menschen, andere Geschäfte und keine Preise im Schaufenster. Ok, ich schweife schon wieder ab… letzte Sache zu Macau bzw. Hongkong: Auf den öffentlichen Toiletten ist alles durchnummeriert. Toilette 1, Waschbecken 1, Kabine 1. Kann man machen, wirkt sehr strukturiert, ist aber auch irgendwie ulkig. Passt dazu, dass die Leute sich hier gerne anstellen – und das überall ganz brav. Ob an der Bushaltestelle oder im Supermarkt.

Aber eigentlich wollte ich nur kurz noch etwas zur Rückreise sagen: „Bus verpasst“ – Spongebob, herrje! Der Bus sollte um 17:05 fahren, und wir waren um 16:55 am Schalter. Jetzt durfte man uns keine Karten mehr verkaufen – wir hätten 30 Minuten vor Abfahrt da sein müssen. Ich konnte nicht anders und musste direkt an Deutschland denken. Immer diese Regeln! Aber was soll’s, der Bus um 18:05 war dann halt auch noch teurer. Egal. Wir haben die Zeit in den Malls verbracht. Und dann standen wir im Stau. Dafür lief es beim Zoll diesmal besser. Wir haben uns einfach an den „Gelbjackenmann“ und „Pinkjackenfrau“ geheftet – zwei Mitfahrer im Bus, die den Weg zu kennen schienen. Schnellen Schrittes gingen sie voran, und wir hinterher. Mit dieser Technik hatten wir keine Probleme bei der Anreise.

Abgeschlossen haben wir den Tag mit leckerstem chinesischen Essen. Es war ein großartiger Tag. Und morgen? Tja… das sehen wir morgen. 😉


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