Was soll ich hierzu groß schreiben?
Es ist der 24.3.3025 und wir feiern unseren Geburtstag in Osaka. Ich war wie immer vor den beiden wach und habe sie pünktlich um 7 Uhr geweckt. Dania hatte mir am Abend zuvor mitgeteilt, dass wir um 10:50 an einem Ort in Osaka sein müssen – nur eben nicht warum und was wir dort machen würden. Ich hatte große Befürchtungen. Ich konnte mir Karaoke vorstellen oder auch eine Stadtführung in Kimonos durch Osaka. Am Ende sollte es aber ganz anders kommen.
Nach einem Frühstück mit Torte und Geschenke auspacken ging es los. Naja, “los” ist hier relativ. Greta hatte sich seit gestern spontan eine eigene Kamera gewünscht. Und meine Dania hatte das irgendwie schon in Hamburg geahnt. Ihr hättet die Augen sehen sollen, nachdem Greta die Kamera ausgepackt hatte. Wow. Tja, und somit wurde heute einfach alles fotografiert, was für Greta wichtig war — und am Abend war die Kamera leer.
Um 10:47 waren wir dann am Veranstaltungsort und es gab unser nächstes Geschenk: Nach einem selbst designten T-Shirt von Dania, Sake im Tetrapack, Stäbchen mit meinen Initialen, zwei Dosen Kaffee und einer Süßigkeit (von der keiner wusste, was es sein sollte), hatte Dania uns ein Date mit Mini-Schweinen im Schweinecafé gebucht. Wir haben die zwei Schweinchen später Emma und Anne getauft — besser gesagt, Greta hat das. In unserer eigenen kleinen Ecke hatten wir sie bei uns. Sie nahmen direkt auf uns Platz und haben vor Freude gegrunzt. So niedlich. So warm. So zutraulich. So beruhigend. Dania erinnerte mich dann kurz an meine Wünsche und meinte, mit den Schweinen hätte sie es ganz gut getroffen. Später habe ich dann festgestellt, wir hätten auch eindeutig größere Schweine bekommen können. Emma und Anne waren einfach perfekt. Greta hat direkt Bilder mit ihrer Kamera gemacht. Tja, nun muss ich wohl immer auf beide fotografierende Mädels warten.
That’s it. Es war wirklich eine tolle Idee, die ich niemals vergessen werde. Danke, Dania.
Danach haben wir standesgemäß im “Osaka Ohsho” gegessen – Ramen und Dumplings. Jeder kennt dieses Restaurant und fotografiert es auch, denn es hängen riesige Dumplings über der Tür. Die Stärkung war auch wirklich notwendig. Nach einer kleinen Osaka-Stadt-Führung von Dania und einem Eis bei einem türkischen Eisverkäufer (natürlich inkl. Show!) mussten wir dann aber schnell nach Hause eilen. Gretas beste Freundin wollte anrufen. Ja, man muss eben Prioritäten setzen. Greta ist nach Hause geflogen und saß voller Erwartung auf dem Bett, konnte es nicht abwarten – und dann klingelte das Telefon. Kann ein Mädchen glücklicher sein? Nein. Voller Stolz wurden alle Geschenke präsentiert.
Und Oma Grüni muss hier natürlich auch erwähnt werden: Gegen Mitternacht deutscher Zeit hat sie bei uns angerufen und ein Ständchen für Greta und mich gesungen. Ich muss sagen: “DANKE!”
Und nun tippe ich hier meine Zeilen und fange an, den Rucksack zu packen, denn morgen geht es weiter nach Kyoto. Was wir dort wohl erleben werden?
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