20 Jahre und ein wenig Meer

Erstmal das Wichtigste vorweg:

Es sieht so aus, als würde Dania langsam wieder gesund werden. Der Husten wird weniger. Das Röntgenbild hatte keine Auffälligkeiten gezeigt. Danke für eure Genesungswünsche.

Mann, bin ich froh, dass es nichts Schlimmes ist!

Mit diesem Wissen haben wir uns dann gestern mit Andrea getroffen. Andrea hatte Dania vor 20 Jahren in Chile kennengelernt, und jetzt lebt sie in Perth. Passend für uns – wir sind ja gerade in Perth.

Aber bevor wir uns getroffen haben, sind wir erstmal losgezogen, um Kängurus zu finden. Ziel war Heirisson Island. Dort gibt es ein Sanctuary für Kängurus – wir haben aber keine gefunden. Dafür haben wir auf dem Weg dorthin zwei Spielplätze entdeckt. Ja, hier kann Hamburg wirklich mal schauen, wie das geht. Was für ein Unterschied zu Sumatra und Vietnam!

Und schon sind wir bei Perth.

Ich liebe Perth. Es ist alles so aufgeräumt. So sauber!! Die Beete in den Gärten – einfach alles pikobello. Es liegt praktisch kein Müll herum, und die Leute sind einfach nur gut gelaunt und freundlich. Ich war so angetan, dass ich Greta gefragt habe, ob wir nicht nach Perth ziehen wollen. Das Wasser, das Wetter, die Menschen – das sei doch großartig.

Aber Greta meinte direkt: „Nein, das geht nicht, Papa. Hier habe ich keine Liana, keine Efsun, keine Lina, keine Jota, keine Wiebke, keine Helga … Nein, das geht nicht. Aber wir könnten sie vielleicht mitnehmen?“

Wow. Ok. Da das nicht geht, bleibt mir nichts anderes übrig, als in Hamburg zu bleiben.

Gegen 13 Uhr hat uns dann Andrea abgeholt. Und ich glaube, sie hat bei Greta sofort gepunktet mit der Frage: „Do you wanna go to a cool playground nearby?“

Gretas Antwort, mit strahlendem Gesicht: „Yeessss!“

Das war’s dann. Abflug zum Spielplatz – und ich muss auch sagen, der Spielplatz im Kings Park war wirklich toll.

Aber wir kürzen es hier mal ab:

Wir hatten einen wunderbaren Tag mit Andreas Familie und Freunden – mit Pizza, Gummibärchen und Player456. Jetzt könnt ihr mal raten, wer das ist.

Andrea war dann auch noch so nett, dass sie uns direkt nach Hause gefahren hat, als Greta um 19 Uhr fragte, wann sie denn nun ins Bett könne.


Für heute stand dann Rottnest Island auf dem Programm.

Der Wecker ging um 6 Uhr. Frühstück und ab zur Fähre.

Wir waren heiß darauf, Quokkas zu sehen und Selfies mit ihnen zu machen. Andrea hatte uns noch geraten, dass wir doch vor Ort Fahrräder mieten sollen – auch wenn die Insel nur 11 km lang und 5 km breit ist.

Und ich muss hier mal ehrlich zugeben: Ich hatte keine Lust darauf. Morgens war es dann auch noch kalt – nur 13 Grad – und ich hatte echt schlecht geschlafen. Aber das Meer hat mir den Kopf gewaschen, und ich war bei Ankunft auf „Rotto“ voll motiviert.

Ich bin eben ein Wassermensch. Ich brauche Wasser, um glücklich zu sein. Und der Wind hinten auf der Fähre war eine Wohltat.

Dania hatte dann noch die gute Idee, sich einen Kaffee zu holen. Perfekter Moment. Ich sollte echt noch öfter auf sie hören. Sie hat wirklich immer sehr gute Ideen.

Sie ist der Kopf hinter dieser wunderbaren Reise. Danke, Dania.

Auf der Insel angekommen, wurden also direkt Quokkas und die Fahrräder gesucht. Dann ging es auch schon los. Greta hat das super gemacht – die Berge hoch und runter und bei Sonne. Wenn sie so auf ihrem Fahrrad vor mir geradelt ist, konnte ich kaum glauben, dass sie noch nicht in der Schule ist.

Nach 5 km gab es dann am Strand eine Stärkung – es gab die Reste der Pizzen vom Vortag. Danke, Andrea, für diese super Idee.

Und Leute – dann ging es für mich ins Meer.

Wow.

Das war erfrischend kühl. Großartig. Wunderbest.

Leider hatten wir dann ein wenig Zeitdruck, denn es sollten noch Selfies gemacht und ein Eis gegessen werden. Es war bereits nach 13 Uhr, und die Fähre sollte um 16:30 Uhr fahren.

Aber kein Problem: Als wir vom Strand wiederkamen zu unseren Rädern – eine Handvoll Quokkas! Und der Versuch „Selfie mit Quokka“ hatte begonnen.

Leider hat es bei Dania nicht geklappt. Sie war sichtlich geknickt.

Also ab ins Dorf, zum Feigenbaum – dort sollen angeblich die meisten Quokkas sein. Und Eis auch!

Ich war erfolgreich. Ich hatte ein Eis, einen Kaffee – und ein Selfie mit Quokka.

Dania leider nicht. Ja, auch sie hatte leckeres Lakritzeis, aber irgendwie mochten die Quokkas sie nicht. Die kleinen Dinger sind immer weggehoppelt. Auch mein kleiner Freund, der so ein schönes Selfie mit mir gemacht hatte, wollte dann auch keine weiteren machen.

Ich hätte so gern mit Dania getauscht, denn bei mir kam das Bild nur durch Zufall zustande. Ich hatte von einem Arbeitskollegen eine Nachricht bekommen, ob ich beim Sommerfest dabei bin und am 22.7. wieder zurück sei.

Torsten wollte ich ein Bild von Rotto schicken – und ich hatte noch gar keinen Quokka fotografiert. Und dann ist es passiert – der kleine Freund mochte mich offensichtlich.

Seht selbst.


Morgen ist Camper-Tag!

Wir holen ihn ab und werden drei Wochen lang die Westküste erleben. Ich hoffe auf Walhaie, Meer und ganz viel Spaß.

Dania hat für morgen direkt eine Koala-Kolonie rausgesucht – und dort kann man auch campen.

Bingo!


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