Seit dem 22.05.2025 sind wir nun mit unserem Camper von Travellers Autobarn unterwegs. Wir grooven uns richtig ins Camperleben ein. Gerade sitze ich vor unserer Gurke und schreibe diesen Text – bei einem Glas Rotwein und unter sternenklarem Himmel. Ich finde noch immer nicht auf Anhieb das Kreuz des Südens, aber zum Glück habe ich ja Dania. 😉
Ein Highlight jagt aktuell das nächste. Wo fange ich also an? Ich hab’s…
Unser Camper war in der ersten Nacht nicht ganz dicht – im wahrsten Sinne des Wortes. Dania hatte uns einen wunderschönen Campground im Yanchep-Nationalpark herausgesucht. Wir kamen dort an, und es gab Kängurus auf der Wiese. Dutzende! Wir waren alle sofort schockverliebt in diesen Ort. Dann ging es irgendwann ins Bett, nachdem wir schwarze Kakadus und Koalas gesehen hatten. Mitten in der Nacht weckte Dania mich dann mit dem netten Hinweis: „Es regnet rein!“
Wir haben daraufhin den Vermieter kontaktiert – und als Antwort kam: Das ist nun mal so. Camper dürfen nicht komplett verschlossen sein, und dann kann es durch die Lüftungslöcher reinregnen. Pfff. Das war keine Option für mich. Ich habe also in einem Schrottcontainer im Nationalpark zwei alte Gummimatten besorgt – und Ducttape. Der Vermieter schlug uns vor, wir könnten gern nochmal nach Perth zurückkommen und es gäbe auch eine Erstattung. Das war ebenfalls keine Option für uns.
Wir haben uns dann mit dem Vermieter abgestimmt, dass wir das Dach selbst abdichten dürfen und auch den kaputten dritten Stuhl auf deren Kosten ersetzen können. Ich fühle mich wie MacGyver. Oder Franco! 😉 Grüße nach Bremerhaven! Inzwischen saß ich also auf unserem Camper auf dem Dach – und habe geklebt. Jetzt warten wir auf Regen, um zu sehen, ob es geklappt hat.
Aber ich sprach ja von Highlights. Greta feiert es, im Camper mit uns in einer Reihe zu sitzen – in der Mitte. Sie hilft beim Schilderlesen und kontrolliert regelmäßig die Geschwindigkeit. Zwischendurch singt sie auch mal für uns.
Am zweiten Campingtag lief alles schon besser und routinierter ab. Greta ist da wirklich unkompliziert. Ich manchmal eher nicht, aber ich gewöhne mich noch an die Duschen und Toiletten. Nachts auf die Toilette – mit Jacke und Mütze. Egal. Ich schaffe das. Der Camper ist allerdings eher klein für mich. Grüße an Sebastian Z.! Ich habe vielleicht 50 × 50 cm Standfläche, wo ich aufrecht stehen kann, und im Bett schlafe ich diagonal.
Zum zweiten Campground ging es dann über Spielplätze und bei viel Regen – aber wir sind gerade noch vor der Dunkelheit angekommen. Wir hatten uns ein wenig beim Einkaufen bei Woolworth aufgehalten. Wir reisen eben – und machen keinen Urlaub. Da schauen wir immer mal, was man so braucht. Grüße an Liana: Greta hat jetzt eine Elsa-Zahnbürste und -Zahnpasta. Ach ja – und zwischendurch gab’s bei H&M eine neue Hose mit Herzen auf den Knien, denn die hat ja auch Liana. Fühlt euch gedrückt!
Da ich Greta einmal australisches Barbecue zeigen wollte, hatte ich auch ein Stück Fleisch eingekauft. Tja, vorgespult: Wir haben unseren Camper geparkt und aufgebaut – Strom und Wasser. Dann habe ich mich ums Abendbrot gekümmert. Dazu gehörte auch das Steak. Es ist phänomenal geworden, aber wir waren uns alle einig: Wir brauchen gar kein Fleisch. Jetzt, hier auf dem dritten Campground, denke ich allerdings ein bisschen anders darüber, wenn jeder – und wirklich jeder – hier grillt. Hm, es riecht doch irgendwie lecker…
Zurück zum zweiten Campground, Guilderton. Dort wurde Dania heute von einer Biene gestochen. Mitten auf den Kopf. Greta und ich haben nix abbekommen, aber Dania hat echt gelitten – und eine dicke Beule bekommen. Diese Weltreise meint es wirklich „gut“ mit Dania. Und als wäre das nicht genug, kam sie gerade vom Abwasch zurück – und blutete am Daumen. Sie hat sich beim Spülen geschnitten. Oma Grüni, was ist da los? Ich hoffe, das war’s jetzt. Mir gefällt es auf jeden Fall – und Greta liebt es auch! Ich denke zwar immer wieder, eine Nummer größer wäre beim Camper auch okay gewesen, aber wie Dania so schön sagt: „Er reicht – und es findet sich immer eine Lösung.“
BTW: Unser Ziel ist Exmouth. Wir wollen zu den Walhaien. Mal schauen, ob wir es schaffen, denn es gibt hier so viel zu entdecken und zu erleben. Da kann eine Tankstelle im Nirgendwo ein echtes Erlebnis sein. Ich sage euch: Da roch es saulecker, und die Mädels dort waren auch supernett! Am 12.06. geben wir den Camper wieder in Perth ab – also noch viel Zeit für Abenteuer!
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