Back on the road

Mit unserem Renault Duster haben wir Puerto Natales erreicht. Dieses Dorf, mit knapp 15.000 Einwohnern, ist wieder ganz anders. Es wirkt wie ein buntes, kleines Fischerdorf. Nur gibt es keinen Fisch, dafür aber reichlich Touristen.

Wir wurden in unserem Airbnb herzlichst empfangen. Die Familie hat selber drei Kinder und unterstützt uns total toll. Greta ist praktisch im Paradies angekommen. Sie hat jetzt ihr eigenes Bällebad. Sie ist total fasziniert. Ich auch. Unser kleiner Mausezahn… puh, mir fehlen gerade Worte, hat gestern das erste Mal PAPA gesagt. Wow. Nachdem sie MAMA schon sehr gezielt benutzt, war das für uns total neu. Sie werden echt so schnell groß!! Tja, und dann stand Greta gestern freihändig in ihrem Pack‘n‘Play. Ufff. Wahnsinn. Ich dachte ja, das dauert noch… wir bereiten uns also langsam vor. Gestern haben wir nach den ersten Schuhen geschaut. Omas und Opas, Greta ist bereit fürs Shoppen.

Oma Babs, die von dir gestrickte Mütze hat gute Dienste geleistet!! So wie die Socken und Handschuhe. Für Torres del Paine musste aber eine neue Mütze her. Eine über die Ohren. Und tja, ich gestehe: Nicht nur einem Leopard steht Leopard, auch unserer Maus. In pink mit Katzenöhrchen. Sooo niedlich. Alle schätzen Greta viel älter. Sie sei schon sehr groß und so schlank. Hmm, ich habe da keinen Vergleich, ich weiß nur, sie ist verdammt schwer geworden. Hehe. Und während sie also bei mir jetzt auf dem Schoß schläft, sehe ich den ersten Eckzahn. Dania wird sich freuen…

Heute geht es dann nach Torres del Paine. Gestern waren wir bereits in Höhle des Mylodons. Noch nie hatte ich von dem Tier gehört. War eine hübsche Höhle. Dort haben wir Reisende aus Punta Arenas wiedergetroffen. Jaja, die Welt ist klein. Und es ist hier fast wie in Island. Windig, Greta liebt Wind. Regenbögen und leere Straßen. Die Stadt selbst ist wie eine kleine Goldgräberstadt. Es gibt eben alles was man hier braucht. Moment, nicht alles. Gestern im Supermarkt waren Regale komplett leer. Es gab den Hinweis, der Laster würde sich verspäten. Fand ich lustig.

Und zum Schluß, ich habe endlich ein Cordero gesehen. Ein Lamm, wie Jesus am Kreuz, über offenem Feuer gegrillt. Wir direkt Appetit. Gut, dass wir nächste Woche mit Judith, Rodo, Dani und Esteban bereits dazu verabredet sind…!!

Ach eins noch: ein wenig wehmütig bin ich dann doch. Mir fehlt die Vorweihnachtszeit. Der Glühwein, die Familie, die Gans an Weihnachten. Aber mal sehen, hier in Chile wird auch Navidad gefeiert… und vielleicht auch in Melbourne. Fühlt euch alle kräftig von uns gedrückt.


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