Torres del Paine mit Baby

Unsere Unterkunft in Puerto Natales liegt wirklich wunderbar zentral. Eigentlich liegt jede Unterkunft im Ort zentral. Hehe. Ein tolles Dorf. Hier war unser Startpunkt für den Nationalpark Torres del Paine.

Die Anfahrt war schon ein Erlebnis für sich. Die Fahrt dauert gute zwei Stunden. Aber wir reden hier von keiner deutschen Autobahn. Es ist eine reine Schotterpiste. Männerherzen schlagen hier höher. Da kommt der kleine Duster mit 80 km/h schon mal leicht ins Schwimmen. Greta hat das aber nicht gestört. Sie hat selig geschlafen. Unser erstes Ziel im Park waren die Cuernos. Tja, dafür müssten wir allerdings Bargeld haben. Hatten wir aber nicht. Heike und Thomas kennen das schon aus Sankt Peter-Ording aus der Strandbar 54. Wir Rauers haben selten Bargeld dabei. Aber das war gar kein Problem. Der Ranger schlug Dania vor im Park bei der Cafeteria zu zahlen. Blöd nur, dass diese geschlossen hatte. Hmm. Aber der Weg zu den Cuernos war frei. Später erfuhren wir beim Verlassen des Parks, dass wir morgen zahlen können.

Angekommen beim Trail kam Greta in die Babytrage und auf ging’s. Eine Stunde sollte es dauern. Aber der Wind war so stark und Greta so wach…dass wir nach 10 Minuten umgedreht sind. Zu unserem Glück lagen aber bereits ein paar Guanacos am Straßenrand. Yeah. Tolles Bild. Und während ich mir die Guanacos so anschaue, war Greta an meiner Brust eingeschlafen. Neben diesen tollen, imposanten Tieren gibt es noch eine weitere Spezies im Park. In rot, grün, gelb, pink, schwarz oder einfach nur beige. Touris. Und wie stolz sie ihre Funktionskleidung bei dem Wetter endlich einsetzen können. Da gegen sind die Guanacos fast langweilig.

Mit Greta schlafend an meiner Brust ging es dann doch zum Mirador de los Cuernos. Der Wind war abgeflacht. Tollster Sonnenschein. Herrlich. Aber nach 45 Minuten schlug das Wetter schlagartig um. Wind von jeder Seite und Regen. Und so sind wir kurz vorm Ziel umgedreht. Das war aber nicht schlimm, da der Berg nun komplett in Wolken gehüllt war. Also zurück zum Auto. Greta in Sicherheit bringen. Die hat allerdings alles verschlafen. Dann ging es nur noch nach Hause.

An Tag 2 ging es zu den Torres. Diesmal nahmen wir einen anderen Weg. Der war nicht weniger lustig. Wir hatten Spaß. ICH hatte Spaß. Und der erste Anblick der Torres war großartig. Als dann auch noch drei Kondore über uns flogen … perfekter Moment. An die Torres selbst sind wir aber nicht näher dran gekommen. Leider. Eine 8 Stunden Wanderung mit Babytrage und dem wechselhaften Wetter war uns zu riskant. Egal. Wir hatten mega viel Spaß. Es gibt da eine Brücke…die Überfahrt ist echt, sagen wir, eng!! Dania kannte die Brücke bereits. Inzwischen gibt es eine neue Brücke, diese ist viel breiter, aber eben auch nicht so spannend. Jeder sollte die alte Brücke fahren. YEAH.

Und damit ist auch Schluß für heute. Moment, nicht ganz. Es geht erstmal nicht nach Australien… Osterinsel wir kommen. Booomschack!!


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