Tja, wie Dania zu sagen pflegt, haben wir nur vier Wochen in Japan. Ich wiederhole das hier gern nochmal: NUR vier Wochen. Dafür liebe ich sie einfach. Und weil wir eben nur vier Wochen haben, sind wir heute in das größte Aquarium der Welt gefahren, um Walhaie zu sehen. Es waren muckelige -4 Grad laut iPhone-App angesagt. Also eigentlich 8 Grad, aber gefühlt wie -4 Grad eben. Man kann sich hier nicht wirklich auf die gängigen Apps verlassen. Google findet nicht immer die richtigen Straßen, und die Wetter-App sagt zwar immer 10 Grad, aber das kann sich dann anfühlen wie 20 Grad oder eben wie -4 Grad. Brrrr. Und so war für heute der Plan: das Aquarium.
Mit der Bahn ging es dann also zum Aquarium. Von wegen, in der Bahn ist es still — dort wurde die ganze Zeit gesprochen. Hinweis für alle, die mit Suica-Karte und iPhone Wallet reisen: Man kann nicht zwei Personen damit buchen. 😉 Also kauft lieber die Tickets am Automaten. Geht schneller, und ihr werdet euer Kleingeld los. Hier hatte Instagram wenigstens Recht: Wir sammeln viel Kleingeld ein, und das will man ja auch wieder loswerden.
Das Aquarium ist wirklich toll gemacht. Wir sind Ebene um Ebene tiefer gestiegen, bis wir bei den Walhaien ankamen — vorbei an Puffins, Delfinen und Seehunden. Und dieses Aquarium war magisch. So viel besser als in Hagenbecks Tierpark. Ich hatte nur einen Walhai erwartet, aber es waren zwei großartige Tiere. Gretas Highlight war der Mondfisch. Danach ging es, wie immer, in den Souvenirshop. Ja, was soll ich sagen? Die Familie wird größer. Nach Pandi in Hongkong, dem Rehkitz aus Miyajima und Pingu aus dem Gacha-Automaten kommt jetzt ein Walhai mit dazu. Wenn wir wieder in Hamburg sind, haben wir einen ganzen Zoo neu mit dabei. Zur Stärkung gab es dann einen Walhai Café Latte. Für Greta waren aber die Stempel-Stationen genauso aufregend. Dort konnte man sich bei jedem Tier einen Stempel abholen. Und auch bei den Souvenirs kann Hagenbeck nachlegen. Schaut euch die Bilder an! Ob Chips, Kekse… Mütze. Alles was man sich mit Walhaien, Pinguine oder den gezeigten Tieren vorstellen kann, gab es im Shop. Tja und die Ramensuppen und Pancakes sind natürlich nicht echt. Wir waren in einem Geschäft, wo es nur künstliches Essen gibt. Damit preisen die Geschäfte ihre Gerichte an. Skurril, aber hilft, wenn man die Sprache nicht versteht bzw. lesen kann.
Zum Abschluss ging es dann vor dem Einkauf auf einen Spielplatz. Gretas Augen haben geleuchtet, und wir haben nur gedacht: Oh Gott, wir werden zu Eisklötzen erfrieren. Aber die Japaner haben mitgedacht. Aus den Automaten kann man sich warmen Kaffee holen — für 100 Yen. Das sind gerade mal knapp 70 Cent. Ich habe noch nie so eine warme Dose Kaffee gefeiert, und schmecken tut er auch. Dann ging es wie immer einkaufen und ich muss sagen, wie hier der grüne Spargel verkauft wird, das ist doch was? Oder was meint ihr?
Und während ich hier Rotwein trinke und schreibe, ist Dania für Greta unterwegs. Greta hat sich eine Regenbogentorte gewünscht. Aber an Dania haftet ja bekanntlich das Glück, und nur zwei Blocks von hier ist eine Tortenbäckerei, “Bellmoon”, und die hat bis 23 Uhr geöffnet. Somit wird Dania jetzt also mal anfragen, ob sie eine Elsa-Regenbogen-Torte bis zum 24.3. herstellen können. Ich bin gespannt…
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