Ganz normale Tage – naja fast

Es ist zwar wirklich richtig kalt hier in Japan, aber das hält uns nicht davon ab, draußen zu sein.

Die Sonne scheint, und es gibt so viel zu entdecken. Dania und ich schauen abends, wenn Greta im Bett ist, gern nach, was wir am nächsten Tag unternehmen könnten. Diesmal stand Sightseeing auf dem Plan. Ziel war das Don Quijote im Dotonbori-Viertel — ein Einkaufszentrum voller Kram. Dort gab es wirklich alles: von KitKat und Louis-Vuitton-Taschen (neu, gebraucht und nur mit kleinen Kratzern) über Elektronikartikel und noch viel mehr.

Aber natürlich haben wir es nicht direkt dorthin geschafft.

Zuerst ging es durch die Fußgängerpassage zum Glico-Mann. Diese berühmte Leuchtreklame hängt hier seit über 80 Jahren und befindet sich direkt am Dotonbori-Kanal. Es ist der Spot in Osaka, an dem man gewesen sein muss. Und natürlich gehört die typische Glico-Pose dazu. Greta und ich haben das erfolgreich hinbekommen.

Beeindruckend: Die Japaner achten wirklich darauf, nicht im Bild zu stehen — was bei der Menschenmenge fast unmöglich scheint.

Übrigens, eine kleine Randbemerkung:

Japaner sind zwar sehr höflich, aber auch sie überqueren gern mal bei Rot die Straße. Und wie sie auf den Fußwegen mit ihren Fahrrädern vorbeiflitzen … erstaunlich, dass das Chaos trotzdem funktioniert.

Zurück zum Sightseeing:

Unser Ziel war das Kaufhaus mit einem Riesenrad — Marketing können die Japaner einfach. Das Kaufhaus selbst war beeindruckend, aber die Gänge unglaublich eng. Ich passte gerade so hindurch. Man könnte hier problemlos einen ganzen Tag verbringen, aber mit Greta ging es nur bis in den 7. Stock. Wir haben eine Packung KitKat geschnappt und sind wieder raus.

Mittagessen: Takoyaki!

Durch Zufall landeten wir bei einem Laden, den auch der Lonely Planet empfiehlt. Ich hatte keine Ahnung, was das ist. Es sah aus wie Kartoffelbrei in Bällchenform, der angebraten wird — tja, falsch gedacht. 😉

Nach fast einer Stunde Warten war ich erfolgreich bei Greta und Dania zurück. Wir haben probiert … und Überraschung: drinnen waren Oktopusarme. Jau. Mir hat es geschmeckt — Dania und Greta eher nicht. Aber hey, ich feiere mich trotzdem dafür.

Shopping, japanisch:

Wir waren danach noch in weiteren Kaufhäusern und Geschäften. Einkaufen macht hier richtig Spaß. Es ist wie Karstadt oder das Alsterhaus — nur schicker und besser. Das Beste: Hier kaufen die Leute tatsächlich. Sie stehen sogar vor den Läden Schlange, noch bevor sie öffnen. Das fasziniert mich total.

Supermarkt-Erlebnis:

Es geht weniger um die Produkte, mehr um den Ablauf. Der Kassierer scannt die Waren, sortiert alles ordentlich in einen neuen Korb (Tetris lässt grüßen) und stellt den Einkauf dann an einer Bezahlstation ab. Ganz entspannt kann man zwischen Barzahlung und Karte wählen. Kein Stress, kein Drängeln — ich liebe es.

Gestern: Hello Kitty Shinkansen nach Kobe:

Wir haben einen Berg zu Burgruinen bestiegen, wo es dann doch keine Ruinen gab. Danach haben wir alte Häuser besichtigt und natürlich Kobe Beef gegessen. War lecker, aber den Preis würde ich nicht noch mal zahlen. Und dann waren wir noch in einem Farmers Market. Der war toll. Da konnte man zwei Erdbeeren kaufen. 😉 Aber was für welche! Schaut es euch selbst an.

Heute: Osaka Castle.

Für mich persönlich war der Spielplatz im Park das Highlight — Greta war überglücklich. Die Burg selbst, ein Neubau von 1931, sah von außen beeindruckend aus, aber nach Himeji wirkte sie innen eher enttäuschend.

Nach einem kurzen Abstecher in den Plum Garden ging’s wieder auf den Spielplatz. Gut durchgefroren kamen wir dann nach Hause.

Fast vergessen: Das Wetter war fantastisch. Ein wirklich toller Feiertag in Japan.

Und morgen?

Da geht’s zum Shitennō-ji-Schrein!


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