Die letzten Tage war es ganz schön ruhig auf diesem Blog. Nach den Snow Monkeys und der großartigen Wohnung in Nagano musste ich erst mal in Tokio ankommen. Die Unterkunft ist toll, aber anders – eben ein Hotel. Weniger Platz, auch wenn alles da ist, was wir brauchen. Wir sind jetzt seit drei Tagen hier, und jeder Tag ist anders. Was jedoch jeden Tag gleich bleibt, ist die Kirschblüte. Sie ist wirklich überall zu sehen.
Direkt am ersten Tag sind wir auf dem berühmten Yanaka-Friedhof in eine Allee gestolpert. Wir haben großartige Bilder gemacht, und der Regen hat uns überhaupt nicht gestört – wahrscheinlich hatten wir die Allee deshalb für uns allein.
An unserem ersten richtigen Tag in dieser großen Stadt haben wir uns auf die Suche nach dem Hello-Kitty-Café gemacht. Das war gar nicht so einfach. Als wir nämlich die Bahnstation verließen, befanden wir uns nicht auf Straßenniveau, sondern in der fünften Etage. Aber hier gab es ganz normale Straßen und Bäume. @Hagen, wir hatten uns darüber unterhalten, und auf Instagram sieht man auch immer wieder Videos dazu. Das war schon beeindruckend zu erleben.
Nach langem Umherirren haben wir dann endlich das Kaufhaus mit dem Café gefunden. Greta glücklich, Dania glücklich – und ich habe mich über die abgefahrene Musik gefreut. Hört mal rein bei YouTube!
Tokio ist wirklich eine Welt für sich – nach drei Wochen Japan noch mal ein ganz neues Japan. Wir erleben hier volle U-Bahnen, saubere Straßen und – was immer bleibt – nette Japaner. Was mich am meisten erstaunt, ist die allgegenwärtige japanische Sprache. In Hiroshima war noch alles parallel auf Englisch erklärt. Hier müssen wir im Ramen-Shop schon die japanischen Zeichen lesen können. Also stehen wir mit unseren Telefonen davor und versuchen zu entziffern, was dieses Restaurant uns verkaufen möchte. Andere Touristen helfen uns, weil auch der Automat nicht direkt verständlich war. Genau – man kann hier an Automaten Ramen bestellen und bekommt sie dann direkt an den Platz geliefert.
Und nach zwei Regentagen hatten wir heute bestes Wetter: blauer Himmel und warm. Wir waren einfach draußen und haben es uns gut gehen lassen. Nach einem zwölfstöckigen Bastelcenter, dem Kaiserpalast und der Shibuya Crossing ging es abends zum Karaoke.
BREAKING NEWS: Gerade kommt die Info rein – Greta wurde an der Döhrnstraße angenommen und wird dort in die bilinguale Klasse kommen. WOW! Wir freuen uns gerade alle richtig!
Zurück zum Karaoke: Das war ein Erlebnis! Wir haben ausgiebig gesungen – natürlich Lieder aus Frozen. Ein Abend mit Karaage-Chicken, Ramen und ganz viel Elsa. Greta hat es so gut gefallen, dass sie direkt wieder dorthin möchte.
Und ich? Ich bin gerade megafroh über die Zusage der Grundschule. Mir fällt wirklich eine Last von den Schultern. Ich hatte Sorge, dass es nicht klappt – und nun … WOW! Damit kann es heute eigentlich nicht mehr besser werden.
Tokio, ich bin gespannt womit du mich noch überraschen wirst…
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