Die letzten Tage in Japan – und mir geht’s gemischt. Ich mag dieses Land, aber ich bin irgendwie fertig mit Japan. Nicht falsch verstehen: Ich mag es hier. Aber ich würde schon gern die Sprache lesen können und noch mehr abtauchen. Wir sind jetzt vier Wochen hier, und es fühlt sich zu kurz an.
Und gerade deshalb waren wir gestern in einer Kunstausstellung mit Hunderten von Goldfischen. Das werde ich nie vergessen. Genau wie das Essen in einem richtigen japanischen Pub – wo ich die Jungs am Nachbartisch nach Sake gefragt habe, sie aber kein Wort verstanden haben (Safe heißt auf Japanisch natürlich nicht Sake!). Google hat uns dann geholfen, und wir hatten einen großartigen Abend. Und Winkekatzen – davon zahlreiche! – sowie Sushi. Oder das Picknicken im Ueno-Park. Wobei wir fürs Sushi drei Anläufe für das Restaurant brauchten. Dania hatte uns gestern etwas für den Abend rausgesucht (Global Flagship Store, uiuiui!). Tja, nur hatten wir nicht auf die Straße geachtet: eine der Top-Adressen in Tokio. Die Straße heißt Meiji Dori Avenue. Und dort wimmelte es nur so von Touristen. Wow, nach dem chilligen Winkekatzentempel am Nachmittag ein zu krasser Kontrast) Warum sind wir nicht ins Restaurant gekommen?! Es gab dort ein ganz typisches Anmeldesystem: Unsere Nummer war 751, Wartezeit 128 Minuten, geschätzte Zeit 21:50 Uhr. Die Nummer, die gerade dran war, war die 565. Uff. DATT war dann doch ein wenig überraschend – und wir sind wieder gegangen.
Dania hatte uns dann für heute einen Platz reserviert. Tja, blöd gelaufen … leider am falschen Standort. Diese Info kam eine Stunde vor unserer gebuchten Zeit. Also musste Dania nochmals reservieren – diesmal mit meinem Namen. Sie hatte ja schon eine Reservierung. Das erinnert mich total an China: Da hatten wir Pizza in Peking bestellt – Pech nur, wir waren in Shanghai. Aber am Ende hat alles gepasst, und wir hatten ein tolles Sushi-Erlebnis.
Was mir besonders gefällt: Jeder Spielplatz hat öffentliche Toiletten. Saubere und bestens ausgestattete Toiletten.
Und ja, die U-Bahn ist voll – aber nie unangenehm oder drängelig.
Ich fühle mich hier einfach wohl.
Und Greta? Die schließt überall Freundschaften. Dabei lernt sie, wie wichtig Englisch dafür ist. Toll zu sehen, wie sie es aktiv anfängt zu nutzen.
Ja, ich werde Japan vermissen. Gleichzeitig freue ich mich auf unser neues Abenteuer.
Vietnam – ich bin so gespannt …!
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