Ich weiß diesmal gar nicht so recht, wo ich anfangen möchte. Mein Text war gestern eigentlich schon fertig, aber er hat mir persönlich nicht gefallen. Also fange ich heute nochmal an.
Die Abreise aus Japan hat mich irgendwie traurig gemacht. Mir hat es dort wirklich gut gefallen. Und am Flughafen musste ich feststellen: Ich muss unbedingt nochmal wiederkommen. Schon im Skyliner zum Narita-Flughafen kam Greta zu mir und meinte, es sei sehr schade, dass wir Japan schon verlassen müssten – und wie sehr sie ihre Liana vermissen würde. Das tat schon weh. Aber ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg – gerade nach einem Tag wie heute. Dazu aber später mehr.
Ein kurzer Gruß geht an Susi, die mir heute mitgeteilt hat, dass sie bei Facebook gesperrt wurde. Tja, genau dafür haben wir diesen Blog http://babyknalliontour.travel.blog. Es braucht kein Social Media – aber darüber geht es natürlich auch.
Die Einreise nach Vietnam war dann doch nicht so einfach wie gedacht. Zunächst mussten wir feststellen, dass der Flug nicht vier, sondern sechs Stunden dauerte. Da haben wir einfach mal die Zeitverschiebung vergessen. Das war blöd, weil wir schon um 4:30 Uhr wach waren – aber nicht so wild. Angekommen in Ho-Chi-Minh-Stadt am Flughafen sollten wir laut Check-in in Tokio nur kurz durch die Immigration und unser Gepäck dann vom internationalen auf den Inlandsflugbereich bringen. Tja, das hätte auch super geklappt – wäre da nicht die Immigration gewesen. Wir haben über eine Stunde gebraucht. Blöd, wenn der Anschlussflug nur 90 Minuten nach der Landung geht. Und wir haben die Flüge so direkt bei Vietnam Airlines gebucht.
Nach der Immigration sind wir zum Gepäckband gelaufen, dann weiter zum Domestic Terminal – but, sorry – we missed the flight. Denn das Boarding war um 14:30 Uhr, und da standen wir noch in der Immigration. Wir wurden zum Glück auf einen neuen Flug umgebucht, nur 20 Minuten später… aber der Stress war schon enorm. Ich war wirklich froh, dass Dania diesmal einen Transfer vom Flughafen zur Unterkunft über Airbnb gebucht hatte.
Aber es hat sich gelohnt. Wie ihr auf Instagram schon sehen konntet: Der Ausblick ist einfach fantastisch hier im 36. Stock, mitten im Herzen von Beach Da Nang. Und da sind wir dann auch direkt beim Thema: Wir wohnen keine fünf Minuten vom Strand entfernt – und dreimal dürft ihr raten, was wir heute ausgiebig gemacht haben? Genau, wir waren am Strand. In den Wellen. Und zwar pünktlich um 6:45 Uhr, denn Gretas innere Uhr war noch auf Tokio eingestellt. Dort wäre es zu dem Zeitpunkt ja schon 8:45 Uhr gewesen. Wir haben uns in die Wellen gestürzt und so viel Spaß gehabt. Nach zwei Stunden war dann aber Schluss – nachdem Greta gefühlt 1000 Wellen durchschwommen hatte.
Dann gab es eine kurze Mittagspause mit Spaziergang durch die Stadt und am Strand entlang. Tja, am Strand bin ich glatt auf eine Qualle getreten. Das fühlte sich ziemlich matschig an. Dann habe ich einen Tintenfisch gefunden und wollte ihn mir auf der Hand anschauen – da war meine Hand auf einmal schwarz. Der kleine Tintenfisch war wohl doch noch nicht tot. Und es war gar nicht so heiß wie erwartet – auch wenn 30 Grad schon etwas anderes sind als 8 Grad in Tokio.
Zum Mittag gab es dann Banh Mi. Das ist ein vietnamesisches Baguette, das Dania und ich schon gestern Abend gegessen hatten und Greta unbedingt zeigen wollten. Was soll ich sagen – nach dem Baguette wollte Greta direkt wieder los. Wohin? An den Strand natürlich. Greta und ich sind also gleich wieder los und haben die Wellen genossen. Dania ist nach einem kurzen Bummel durch die Stadt auch wieder dazugestoßen. Denn was gibt es hier zu 98 %? Genau: Spa und Essen. Essen überall. Supermärkte, die die ganze Nacht geöffnet haben… für Dania nicht sehr spannend. Wir hingegen waren die glücklichsten Wasserratten überhaupt. Und obwohl Greta schon am Schlottern war, wollte sie einfach nicht gehen. Das hat sich dann auch beim Zubettgehen gezeigt – die Kleine ist direkt eingeschlafen. Der Tag war einfach wunderbar.
Jetzt lassen wir den Abend auf dem Balkon ausklingen. Lauschen dem Meer und der Stadt. Mal schauen, was wir morgen machen werden.
PS. Lieber Franco, den Fußboden musste ich direkt für dich fotografieren. Diese Fische kannte ich bisher nur von dir aus Barth – und nun sehe ich sie in Da Nang auf der Straße.
PPS. In Tokio war alles klar geregelt. Ob die Handynutzung, das Treppensteigen und auf welcher Seite. Wow. Und hier in Da Nang, da fahren sie wie sie wollen und alles ohne Regeln. Klappt auch. 🙂
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