Heute und hier finde ich endlich wieder Zeit, ein paar Zeilen zu schreiben. In den letzten Tagen haben wir uns ins Treiben von Da Nang gestürzt. Ja, der Strand ist hier überall zu spüren und zu hören. Wir sind wirklich mittendrin. Überall Hotels, Spas und Restaurants. Hier kann man Seafood direkt aus dem Aquarium im Restaurant bestellen. Es gibt Fluffy Pancakes, Bánh Mì, Hamburger und … an jeder Ecke frisch gepresste Säfte. Es ist einfach eine ganz andere Welt als in Japan – und ich brauchte meine Zeit dafür.
Aber natürlich kennt ihr uns – nur Strand sind wir einfach nicht. Also sind wir zu Fuß zur Dragon Bridge getigert. Wir waren bei den Marble Mountains und bei Lady Buddha. Wir haben dort tolle Stunden verbracht, und irgendwie hat es uns am Ende des Tages immer wieder zum Strand gezogen. Die Marble Mountains waren nett, die Höhlen beeindruckend. Mit Greta erlebe ich diese Orte irgendwie noch eine Spur intensiver. Vor allem, wenn sie ihre Kamera auspackt und anfängt, Fotos zu machen.
Tja, und dann hat ein Mönch Greta angesprochen und wollte ein High-Five mit ihr machen. Greta war all-in.
Was mir aber am besten an unserer Tour zu den Mountains gefallen hat, war der Rückweg. Wir sind nämlich einfach nicht – wie alle anderen Touristen – stumpf wieder zum Ausgang gelaufen. Und WOW, was haben wir für tolle Pagoden entdeckt! Tja, und was soll ich sagen: Wir waren wohl auf dem normalen Weg der Locals unterwegs – also auf dem, wie man eigentlich zum Berg kommt, um die Pagoden zu besuchen. Denn am Fuß des Berges gab es plötzlich kein Ticket Office. Stattdessen landeten wir direkt bei weiteren Pagoden und einem kleinen Friedhof.
Unten angekommen stand allerdings ein Schild, dass man diesen Weg bitte nicht zum Aufstieg nutzen solle – er sei gefährlich. Da musste ich innerlich echt lachen. Tja, man kann so ein Schild ja einfach mal hinstellen und auf der anderen Seite die Touristen bezahlen lassen …
Und noch einen Vorteil hatte dieser Weg: Wir sind nicht bei den ganzen Verkäufern am Ausgang gelandet und hatten einfach nur uns. Das war großartig.
Da uns dann der Hunger plagte, sind wir einfach auf die andere Straßenseite gewechselt – und waren plötzlich im echten Da Nang. Kein Wort Englisch hat geholfen. Mit Händen und Füßen habe ich uns dann zwei Bánh Mì mit Spiegelei bestellt. Ich sage euch: Das war so saulecker! Ich hatte gehofft, Dania isst ihres nicht auf – es war nämlich schön scharf. Aber nein, ich hatte kein Glück.
Danach ging es zurück mit einem Grab – das ist sowas wie Uber, nur viel günstiger. Abends waren wir natürlich wieder am Strand und haben dort geschaukelt. Was für ein toller Tag.
Bevor der Text hier wieder ausartet:
Gestern waren wir dann noch bei Lady Buddha – und es war beeindruckend. Die Figur ist 67 Meter hoch. Wir hatten dort einfach Spaß. Es war so stürmisch, dass wir fast weggeflogen sind, aber das hat uns nicht gestört. Danach haben wir fast eine Stunde einfach auf einer Schaukel verbracht – nachdem wir Affen, Pagoden und Skulpturen bewundert hatten.
Und am Ende des Tages? Genau: wieder am Strand.
Es war wieder mal ein Erlebnis. Mitten auf der Promenade bauen die Vietnamesen riesige Boxen auf – und dann wird dort zu Techno-Beats Dance-Aerobic gemacht. Das ging richtig ab. Und Halleluja – zum Glück gibt es hier auch ein Ortsschild! Dania und Greta haben dort Bilder gemacht, und ich habe mir das Treiben angeschaut. Nein, es ist definitiv nicht wie in Japan.
Ich könnte gerade immer weiterschreiben – aber es wird Zeit für ein Bánh Mì. Die gibt es hier einfach zu jeder Stunde. I love it!
Entdecke mehr von #babyknalliontour #rauersontour #gretasadventure
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.






















