Ich sitze gerade in Sumatra auf der Veranda unserer Unterkunft. Die Fledermäuse fliegen durch die Lüfte, die Frösche quaken und die Zikaden veranstalten ein Konzert. Ja, wir sind in einer richtigen Oase der Ruhe eingekehrt. Nach Kuala Lumpur genau das Richtige.
Denn in Malaysia waren waren wir auch noch in den Batu Caves. Ein hinduistischer Tempel in einer Kalksteinhöhle. Wow, war das ein Erlebnis. Die Tempel sind so bunt. Überall laufen Affen rum und werden mit Bananen gefüttert. Menschen über Menschen. Und dann passiert es! Ich schlendere gerade durch die Anlage und mich winkt ein Brahmane zu sich. Tja, und schon habe ich einen Aschefleck auf der Stirn und ein schwarzes Bändchen am Handgelenk. Dania durfte auch und Greta mochte nicht. Hui. Das war intensiv. Aber es geht noch weiter.
Nach unserem Aufstieg über die Regenbogen Treppen im allerheiligsten Tempel passierte es dann. Die Betenden Vorort bekamen Essen. Ich ging an der Schlange vorbei und dann lächelte mich der Inder bei der Essensausgabe an. Zeigte mir mit einer Hand und Kopfbewegung, dass auch ich herzlich eingeladen sei. Was soll ich sagen, ich stand also in der Schlange und später saßen wir zu dritt im Tempel auf dem Boden und aßen mit den Händen Reis und einen roten, süßen Brei. Für mich war der Tag damit nicht mehr zu toppen.
Die Abreise aus Malaysia war dann aber doch nicht so einfach. Der Fahrdienst GRAB hat uns nämlich im Stich gelassen. Wir wollten um 8:30 am am Flughafen sein. Um 7:20 am waren wir ausgecheckt, aber kein GRAB kam zu uns. Immer wieder wurde die Abholung zugesagt… der Fahrer kam aber einfach nicht. Das war uns noch nie passiert. Die Anspannung stieg, denn eine Stunde sollte es zum Airport dauern. Um 7:50 am war das dritte GRAB wieder nicht gekommen. Aber ich habe ja Dania. Just in dem Moment kam ein Taxi. Der Fahrer total sympathisch. Und ja, der hat uns wirklich Mal den Arsch gerettet. An der Stelle muss ich auch eine Lanze für Greta brechen. Sie macht das wirklich großartig mit.
Um hier also zum Abschluss zu kommen. Unser Helldriver von Taxi hat uns in 40 Minuten zum Flughafen gefahren. Wow. Ein wenig mehr habe ich gezahlt. Was soll’s! Ab da an lief aber alles wie geschnitten Brot. Die Immigration war so easy. Der Mann vom Dienst hat uns drei durchs Autogate gebracht. Automatische Immigration. In Malaysia war Greta dafür angeblich zu klein. Hier in Indonesien kein Problem. Also die Ausreise und Einreise war wirklich entspannt. Bei der Sicherheitskontrolle musste nichts ausgepackt werden. Einfach alles in den Rucksäcken lassen und fertig. Dann ein kurzer Flug und eine vierstündige Autofahrt und nun frühstücken wir mit Affen. Sammeln im Garten Mangos und haben im Badezimmer Geckos. Zu guter letzt, wir werden hier bekocht und das Essen ist phänomenal.
Over und out aus dem Dschungel.
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