20 Jahre und ein wenig Meer

Erstmal das Wichtigste vorweg:

Es sieht so aus, als würde Dania langsam wieder gesund werden. Der Husten wird weniger. Das Röntgenbild hatte keine Auffälligkeiten gezeigt. Danke für eure Genesungswünsche.

Mann, bin ich froh, dass es nichts Schlimmes ist!

Mit diesem Wissen haben wir uns dann gestern mit Andrea getroffen. Andrea hatte Dania vor 20 Jahren in Chile kennengelernt, und jetzt lebt sie in Perth. Passend für uns – wir sind ja gerade in Perth.

Aber bevor wir uns getroffen haben, sind wir erstmal losgezogen, um Kängurus zu finden. Ziel war Heirisson Island. Dort gibt es ein Sanctuary für Kängurus – wir haben aber keine gefunden. Dafür haben wir auf dem Weg dorthin zwei Spielplätze entdeckt. Ja, hier kann Hamburg wirklich mal schauen, wie das geht. Was für ein Unterschied zu Sumatra und Vietnam!

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Wir haben Halbzeit

Und so sitze ich hier in Perth auf dem Sofa und versuche, die letzten Stunden zu ordnen. Ich muss sagen, dass wir Kuala Lumpur wirklich nur als Zwischenstopp für unseren Flug nach Perth genutzt haben. Die Unterkunft war nett – aber von Malaysia haben wir nicht wirklich viel gesehen. Das lag auch daran, dass Greta sich nicht gut gefühlt hat und keine große Lust hatte, etwas zu unternehmen. Also haben wir das gemacht, was viele Familien tun: Wir sind daheim geblieben und haben gespielt. Den Pool haben wir ausprobiert – und der war wirklich großartig.

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ATM in Bukit Lawang

Tja, da stutzt ihr erstmal, oder? Was soll euch diese Überschrift sagen? Es sagt euch, das Internet irrt sich. Wir waren jetzt fünf Tage in Bukit Lawang. Ein kleines Dorf in Sumatra, wo man die Möglichkeit hat Orang Utans zu sehen in freier Wildbahn. Weil es aber angeblich keinen ATM in Bukit Lawang gibt, wurde uns geraten am Flughafen ausreichend Geld mitzunehmen. Aber leider stimmt die Aussage nicht. Es gibt Mini-ATMs, wo man gegen Gebühr ganz normal Geld bekommt. Also an alle da draußen – geht reisen und macht eure eigenen Erfahrungen. Es gibt immer eine Lösung, manchmal muss man auch einfach mal danach fragen. Wir haben von den Mini-ATMs einen Tag vor Abreise erfahren. Vorher war ich ein sehr strenger Schatzmeister.

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Hey, das ist Zimt?

Mit Kool Savas auf den Ohren schreibe ich diesen Text. Die Abgeschiedenheit im Regenwald ist großartig. Der Dschungel ist so laut. Da ist es ruhiger bei Oma Grüni. Was soll ich sagen, die Parties, wo die Erwartung meist nicht gut war, wurden meist die besten. Und so ist es auch mit Sumatra. Diese Oase hier im Grünen ist wunderbar.

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Diese Weltreise bewegt mich innerlich

Während ich diesen Text hier schreibe, höre ich Anouk – Graduated Fool. Zwei Sätze sind mir heute immer wieder durch den Kopf gegangen – und wer meinen Kopf kennt, der weiß: Ich war gut beschäftigt. Der erste Satz kam von unserem Grab-Fahrer gestern, der uns vom Flughafen zu unserem Apartment in Kuala Lumpur gefahren hat. Er fragte Dania, ob sie „Energy“ für ihr Handy brauche – denn: „Mobile phones mean life.“

Wow. Dieser Satz hat mich innerlich wirklich abgeholt. Ja, er hat recht. Das Handy ermöglicht uns zu reisen – mal eben eine Unterkunft buchen oder ein Taxi bestellen. Sich informieren. Sich über Google Übersetzer mit Einheimischen unterhalten … Aber es nimmt mir persönlich auch viel zu viel Zeit. Ich muss dann immer an die Zeitdiebe denken – diese grauen Männer in Anzügen aus Momo.

Und klar, ich möchte auch tolle Bilder von uns machen, besonders von Greta, aber es fällt mir in letzter Zeit immer schwerer, die Reise wirklich zu genießen. Gut, dass wir Dania dabeihaben.

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7 Tage in Hué

Wir sind in Hué viel unterwegs und haben immer tolle Gespräche. Eine der häufigsten Fragen ist: „Wie lange seid ihr hier?“ Wenn wir dann antworten, dass wir sieben Tage bleiben, sind viele erst mal überrascht. Dann kommt die Frage: „Warum?“, denn das sei doch ganz schön lang. Ich finde das persönlich ziemlich amüsant – vor allem, wenn dir das ein Einheimischer sagt. Ich kann nur sagen: Sieben Tage sind zum Erleben eigentlich zu kurz.

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Hué, was wird das nur werden?

Wir haben unsere letzte Stadt in Vietnam erreicht. Von Hoi An ging es mit einem privaten Auto nach Hué. Der Abschied ist uns allen ein wenig schwergefallen. Wir hatten uns wirklich gut eingelebt in unserem Homestay. Ich habe am letzten Abend in Hoi An sogar noch neue Ecken entdeckt, als ich Essen holen war. Tja, aber was sollen wir machen – irgendwie müssen wir ja nach Schönhagen kommen. Die Fahrt hatte ich mir anstrengender vorgestellt, als die drei Stunden am Ende tatsächlich waren. Wir hatten wirklich gute Stopps. Einer davon war an einem vietnamesischen „Roadhouse“. Dort lagen wir in Hängematten, hatten Cà phê sữa und eine Kokosnuss. Ich bekomme einfach nicht genug von diesem Milchkaffee.

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Die erste Million 💰 – ich kann es einfach

Was für ein Tag ist das heute? Ich bin aufgestanden mit dem Gedanken: Was könnten wir heute nur noch in Hoi An erleben? Wir haben doch alles bereits gesehen. Ich war echt ein wenig genervt. Auch diese hohe UV-Strahlung macht mir zu schaffen. Im Zimmer von 10 bis 15 Uhr zu verweilen ist keine Option. Es war wirklich eine gute Entscheidung, dass wir hier länger als eine Woche bleiben, um Hoi An in uns aufzusaugen.

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Holy Guacamoly – Crazy Hoi An

Jetzt sind wir also in Hoi An. Ich versuche immer, keine Erwartungen zu haben – daran arbeite ich wirklich jeden Tag –, aber ich hatte ein wenig Hoffnung in Hoi An gesetzt: weniger laut, weniger touristisch. UND ich hatte mich vorher auch nicht mit Hoi An beschäftigt. Dania hat die drei Orte vorgeschlagen, und für mich war das okay. Wie es fast immer okay ist, denn ich kenne die Orte ja nicht – und es gibt immer etwas zu entdecken.

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